33 Exekutionen in einer Woche

17.01.2014 – N-24 – Amnesty International schlägt Alarm: Die Zahl der Hinrichtungen im Iran sei sprunghaft angestiegen. 40 Menschen seien 2014 bereits exekutiert worden. Im Iran sind nach Darstellung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International im laufenden Jahr bereits 40 Menschen hingerichtet worden. Allein in der vergangenen Woche sei es zu 33 Exekutionen gekommen, teilte Amnesty in London mit.

„Der sprunghafte Anstieg bei der Zahl der Exekutionen, die bisher in diesem Jahr vorgenommen wurden, ist alarmierend“, sagte Hassiba Sahroui, der stellvertretende Leiter der Nahost-Aktionen von Anmesty.
Die Todesstrafe sei eine Verletzung des Menschenrechts auf Leben, sie sei unmenschlich und erniedrigend. Er forderte die iranische Regierung, die Todesstrafe abzuschaffen. Es habe sich gezeigt, dass sie keinerlei abschreckende Wirkung auf Kriminelle habe.

Von den 40 Hinrichtungen seien 21 offiziell von staatlichen Stellen bestätigt worden. 19 weitere seien von verlässlichen Quellen berichtet worden. Allein in der Woche vom 9. Januar an seien es zu mehr offiziell bestätigten Hinrichtungen gekommen, als im gesamten Januar 2013.

Die meisten Todesurteile werden gegen Drogenhändler verhängt – der Iran versucht auf diese Weise, den Schmuggel von Drogen etwa aus Afghanistan einzudämmen. Laut Amnesty werden viele Urteile von Revolutionsgerichten hinter verschlossenen Türen gesprochen.

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