Das Mullah-Regime will die Arbeit der Nazis zu Ende führen

Wenige Tage vor dem Auschwitz-Gedenktag zeigt der Iran sein hässliches, antisemitisches Gesicht. Polen und der US-Außenminister laden dazu ein, Strategien gegen das Teheraner Regime zu entwickeln. Außenminister Maas sollte dem Ruf folgen.

Für Irans Präsident Hassan Ruhani ist Israel ein „Krebsgeschwür“. Trotz solcher Hetze gilt er vielen als „gemäßigt“ Quelle: pa/dpa/Georg Hochmuth

22.01.2019 – Welt -Von Alan Posener – Wenige Tage vor dem Auschwitz-Gedenktag zeigt der Iran sein hässliches, antisemitisches Gesicht. Polen und der US-Außenminister laden dazu ein, Strategien gegen das Teheraner Regime zu entwickeln. Außenminister Maas sollte dem Ruf folgen.

Umso mehr ist es zu begrüßen, dass US-Außenminister Mike Pompeo zusammen mit der polnischen Regierung über 70 Staaten für den 13./14. Februar zu einer Konferenz nach Warschau eingeladen hat, die sich mit Fragen „des Friedens und der Stabilität, der Freiheit und der Sicherheit“ in der Region befassen wird. Die Konferenz soll vor allem Strategien gegen den Iran entwickeln.

Teheran reagiert wütend. Außenminister Jawad Sharif twitterte: „Erinnerung an Gastgeber / Teilnehmer der Anti-Iran-Konferenz: Die Teilnehmer der letzten Anti-Iran-Show der US sind entweder tot, in Ungnade gefallen oder marginalisiert.“ Der iranische Sponsor Russland boykottiert die Konferenz. Das war zu erwarten. Dass aber die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini das EU-Mitglied Polen desavouierte und erklärte, ihre Teilnahme sei „äußerst unwahrscheinlich“, ist unverständlich.

In dieser Woche, kurz vor dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, hat das Mullahregime erneut bewiesen, dass es die Arbeit der Nazis zu Ende führen will.

Nachdem iranische Truppen in Syrien eine Rakete auf Israel abgefeuert hatten, erklärte der Luftwaffenchef des Iran, Asis Nasirzadeh: „Wir sind voller Ungeduld, das zionistische Regime von der Erdoberfläche zu tilgen. Unsere künftigen Generationen erwerben die Kenntnisse, die gebraucht werden für den Tag, an dem Israel wie versprochen zerstört wird.“ Schon vor Wochen hatte der angeblich „gemäßigte“ iranische Präsident Hassan Ruhani Israel als „Krebsgeschwür“ bezeichnet.

Ein Land, das Israels Sicherheit als Teil seiner Staatsräson bezeichnet, muss die Konferenz in Warschau unterstützen. Außenminister Heiko Maas sollte teilnehmen. Und Frau Mogherini mitnehmen.

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