Archiv für August 2019

24 Jahre Haft für iranische Frauenrechtlerin

Die iranische Frauenrechts-Aktivistin Saba Kord Afsharij

31.08.2019- Achtung- Die iranische Frauenrechts-Aktivistin Saba Kord Afsharij ist von einem „Revolutionsgericht“ in der iranischen Hauptstadt Teheran zu insgesamt 24 Jahren Haft verurteilt worden, berichtet die britische Tageszeitung „Daily Mail“. 15 Jahre des Strafmaßes habe die Zwanzigjährige für das Ablegen des Kopftuchs bekommen, das im Iran für Frauen in der Öffentlichkeit verpflichtend ist. Der Rest habe mit ihrer Verurteilung wegen „Propaganda gegen den Staat“ und „Versammlung und Verschwörung“ zusammengehangen.

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Iran: Javad Zarif in Europa nicht willkommen!

Keine Erpressung – Frankreich darf sich dem iranischen Staatsterrorismus nicht beugen!

21.08.2019 – der Freitag- Martin Patzelt Der iranische Außenminister Javad Zarif kommt im Tiefpunkt seiner Karriere als ein sanktionierter Außenminister nach Paris, um Präsident Emmanuel Macron und Minister Jean-Yves Le Drian zu treffen. Frankreich sollte ihn einfach ausladen. Zarif tritt diese Reise in einer Situation an, in der vor einem Jahr die ihm unterstellten „Diplomaten“ einen Bombenanschlag auf eine Großversammlung in Paris in Auftrag gaben. Im letzten Jahr wurden ein Botschafter und vier weitere Diplomaten des von Zarif geleiteten Ministeriums aus den europäischen Ländern ausgewiesen.

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Haft nach Stadionbesuch : Verfahren gegen bekannte Fotografin in Iran

19.08.2019  – Frankfurter Algemein – Von Christoph Becker – Verkleidet als Männer verfolgten Frauen ein Fußballspiel von Irans Meister Persepolis Teheran. Nun wurden sie dafür über Tage inhaftiert. Ihre Verfolgung durch die Justiz ist auch als Botschaft an die Fifa zu verstehen.

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Österreicher im Iran droht laut Ärztekammer Todesstrafe

07.August 2019 – Der Standard- Dem Generalsekretär der österreichisch-iranischen Gesellschaft droht ein Todesurteil. Er wird seit sechs Monaten unter unwürdigen Bedingungen festgehalten

Der Generalsekretär der Österreichisch-Iranischen Gesellschaft und Doppelstaatsbürger Massud Mossaheb ist seit Jänner im Iran in Haft und wurde ohne Rechtsbeistand und unter massivem Druck monatelang verhört. Jetzt wurde er an einen unbekannten Ort gebracht. Foto: APA/AFP/ATTA KENARE

Teheran – Vergangene Woche berichtete DER STANDARD über die bereits monatelang andauernde Inhaftierung von Massud Mossaheb. Der gebürtige Iraner, der in Wien Maschinenbau studiert hat und seit 1980 auch die österreichische Staatsbürgerschaft innehat, reiste im Jänner 2019 in seiner Funktion als Generalsekretär der österreichisch-iranischen Gesellschaft nach Teheran. Anlass war der Besuch einer Delegation des niederösterreichischen Zentrums für Ionentherapie und Forschung, Med Austron, das in der Nähe der Hauptstadt einen Ableger errichtet. Seither sitzt Mossaheb im Iran in Haft.

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