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Das iranische Regime inhaftierte 1,7 Millionen Menschen seit 1979

Evin-Gefängnis in Teheran

09.02,2018 – Mena-Watch -Von Thomas von der Osten-Sacken – Wie kann man den Schrecken von vierzig Jahren islamischer Revolution im Iran treffend in Zahlen zusammenfassen? Den Reportern ohne Grenzen (RSF) scheint dies anhand von Dokumenten, die ihnen zugespielt wurden und die sie in den letzten Monaten ausgewertet haben, recht gut zu gelingen. RSF zufolge wurden seit 1979 alleine im Großraum Teheran 1,7 Millionen Menschen inhaftiert, darunter 860 Journalisten. Bei der Präsentation dieser Zahlen erklärte Christophe Deloire, der Leiter der Organisation:

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Druck auf Christen im Iran nimmt zu

Am 1. Februar 1979 kehrte der schiitische Geistliche Ayatollah Chomeini (1902–1989) aus seinem Pariser Exil in den Iran zurück. Foto: picture-alliance/AP Photo

02.02.2019 – Göttingen/Kelkheim (idea) – Im Iran wird der Druck auf politische Gegner sowie religiöse und ethische Minderheiten immer stärker. Diese Ansicht äußerte der Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido (Göttingen), anlässlich des 40. Jahrestags der Islamischen Revolution:

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Facebook: Weitere gefälschte Accounts aus dem Iran gelöscht

Facebook hat nach eigenen Angaben 365 Facebook-Accounts, 262 Seiten und 162 Instagram-Profile die mit dem Iran verbunden waren entfernt. Foto: Dominic Lipinski/PA Wire (Bild: dpa)Foto: Dominic Lipinski

02.02.2019 – Menlo Park (dpa) – Facebook hat erneut mehrere Hundert gefälschte Accounts und Seiten gelöscht, die nach Angaben des Online-Netzwerks mit dem Iran verbunden waren.

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Wasserknappheit im Iran

Den Bauern geht das Wasser aus

Im Iran leiden hunderte Ortschaften unter Wassermangel. Das Problem hat eine grössere Sprengkraft als die US-Sanktionen.

02.02.2019 – SRF – Pascal Weber

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Ehemann von Menschenrechtlerin Sotudeh verurteilt

Nasrin Sotudeh und Resa Chandan gehören zu den bekanntesten Menschenrechtsaktivisten im Iran. Chandan muss wegen angeblicher Propaganda für sechs Jahre ins Gefängnis.

Nasrin Sotudeh und ihr Mann Resa Chandan im Jahr 2013 in ihrem Haus in Teheran© Behrouz Mehri/AFP/Getty Images

23. Jan.2019, Zeit Online, Der Mann der iranischen Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh ist von einem Revolutionsgericht in Teheran zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Darüber hinaus dürfe Resa Chandan zwei Jahre das Land nicht verlassen, nicht Mitglied einer politischen Partei werden, keine journalistische Tätigkeit ausüben und auch nicht auf den sozialen Medien im Internet tätig sein.

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Iranische Regimegegner sponserten Vox-Partei 971.890 Euro für Spaniens Ultrarechte

Die ultrarechte Vox-Partei ist der politische Aufsteiger in Spanien. Jetzt zeigt sich: Iranische Exil-Oppositionelle haben den Erfolg üppig finanziert – offenbar, um ihren politischen Einfluss in Europa auszubauen.

Vidal-Quadras (l.) und Rajavi, 2009 im EU-Parlament

24.01.2019 – Spiegel Online- Von Raniah Salloum und Christoph Sydow

In Brüssel und Madrid ist Alejo Vidal-Quadras kein Unbekannter. 15 Jahre lang war der Katalane Abgeordnete im Europaparlament, von 2009 bis 2014 sogar einer der 14 EU-Parlamentsvizepräsidenten. Als der spanische Konservative Ende 2013 beschloss, seine Partei zu verlassen und eine eigene zu gründen, die rechtspopulistische Vox, fand er sofort zahlungskräftige Unterstützer – unter iranischen Oppositionellen in Europa.

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Iran: Propaganda-Doku gegen ArbeiterInnen-Kämpfe

Am vergangenen Samstag strahlte das iranische Regime im Abendprogramm des staatlichen Nachrichtensenders einen „Dokumentarfilm“ über den „‚verbrannten Plan“ aus. Mit Verschwörungstheorien soll dieser die seit über einem Jahr anhaltenden Proteste und Streiks im Iran delegitimieren. – Ein Kommentar von Nora Bräcklein und Hassan Maarfi Poor

22.01.2019 – Perspektive – Die ArbeiterInnen im Iran fordern seit über einem Jahr „Brot, Freiheit, Arbeit und Rätedemokratie“. Verschiedene Branchen wurden wochenlang bestreikt. In der Zuckerfabrik „Haft Tapeh“ und dem Metallkonzern „Fulad“ wurde die Übertragung der Kontrolle über die Produktionsmittel an die ArbeiterInnen gefordert.

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Das Mullah-Regime will die Arbeit der Nazis zu Ende führen

Wenige Tage vor dem Auschwitz-Gedenktag zeigt der Iran sein hässliches, antisemitisches Gesicht. Polen und der US-Außenminister laden dazu ein, Strategien gegen das Teheraner Regime zu entwickeln. Außenminister Maas sollte dem Ruf folgen.

Für Irans Präsident Hassan Ruhani ist Israel ein „Krebsgeschwür“. Trotz solcher Hetze gilt er vielen als „gemäßigt“ Quelle: pa/dpa/Georg Hochmuth

22.01.2019 – Welt -Von Alan Posener – Wenige Tage vor dem Auschwitz-Gedenktag zeigt der Iran sein hässliches, antisemitisches Gesicht. Polen und der US-Außenminister laden dazu ein, Strategien gegen das Teheraner Regime zu entwickeln. Außenminister Maas sollte dem Ruf folgen.

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Regimeführer im Iran finanzieren Terror, während die Wirtschaft zusammenbricht.

19 JANUAR 2019 – BY TEKK.TV- Der Iran ist trotz seiner reichen, zivilisierten und offenen Kultur zu einem internationalen Paria geworden, sein religiöses faschistisches Regime, das wegen Menschenrechtsverletzungen und Terrorexporten verurteilt wurde, während seine 80 Millionen belagerten Bürger, von denen über die Hälfte unter 30 Jahre alt ist, vor dem Hintergrund von Stromausfällen, Wassermangel und um mehr als 50 Prozent gestiegenen Lebensmittelpreisen um die Ernährung ihrer Familien kämpfen. Seit dem Inkrafttreten der zweiten Tranche der US-Sanktionen gegen Öl und Banken am 5. November produziert der Iran 1 Million Barrel Öl pro Tag weniger. Seit November hat es die iranische Wirtschaft 2 Milliarden Dollar gekostet. Aber die Mullahs finanzieren weiterhin den Terrorismus.

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Mission vor 40 Jahren – Als Kreisky im Iran die US-Geiseln befreien wollte

Links eine Geisel in der US-Botschaft im Iran 1979; rechts ein Schnappschuß von „Krone“-Redakteur Kurt Seinitz in Teheran: Bundeskanzler Bruno Kreisky (krawattenlos) im Hexenkessel der iranischen Revolution vor dem Bild des Ayatollah Khomeini

Vor 40 Jahren, am 16. Jänner 1979, hatte der (todkranke) Schah Mohammad Reza Pahlavi unter dem Druck des Volksaufstandes den Iran verlassen. Am 1. Februar 1979 kehrte dann Ayatollah Ruhollah Khomeini in einem Jubelrausch aus seinem französischen Exil nach Teheran zurück. Bis 11.  Februar rissen die „Militant Clerics“ – der militante Flügel des iranischen Schiismus – wie Lenin in Russland die Macht an sich. Es war ein wahrer Blutrausch. Bald stürmten Studenten die US-Botschaft und nahmen alle Botschaftsangehörigen als Geiseln. Österreichs Bundeskanzler Bruno Kreisky versuchte damals in Teheran, diese zu befreien. Aus dem Reisetagebuch von „Krone“-Redakteur Kurt Seinitz.

19.01.2019 – Kronen Zeitung – Die Khomeini-Revolution veränderte die ganze Welt. Sie war gleichsam der Zündfunke der globalen „islamischen Renaissance“ mit nachhaltigen Folgen.

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