Archiv für Frauen und Kinder

Hungern gegen Haftbedingungen

Narges Mohammadi und Nazanin Zaghari-Ratcliffe sind krank – und aus politischen Gründen in Iran im Gefängnis. Eine rasche Freilassung der Frauen gilt als unwahrscheinlich. Nun wollen sie sich Zugang zu einem Arzt erhungern.

Nazanin Zaghari-Ratcliffe (l.) mit Tochter Gabriella (Archivbild)

Samstag, 05.01.2019 – SPIEGEL ONLINE– Von Christoph Sydow– Das Evin-Gefängnis in Norden von Teheran ist weit über die Grenzen der iranischen Hauptstadt bekannt – und berüchtigt. Die Bedingungen in der Haftanstalt gelten als besonders brutal. Zwei Frauen, die dort seit Jahren sitzen, sind Narges Mohammadi und Nazanin Zaghari-Ratcliffe.

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Zunehmende Armut und Kinderarbeit im Iran

Aufgrund der zerstörerischen Politik der iranischen Regierung herrscht im Iran eine gesellschaftliche und ökonomische Krise. Die Bedingungen der Bevölkerung verschlechtern sich täglich. Kinder sind mit am stärksten von der Krise betroffen.

Freitag, 19 Okt. 2018, ANF- Überall im Iran gehört Kinderarbeit mittlerweile zum Straßenbild. Die Kinderarbeit nimmt mit den sich verschlechternden ökonomischen Bedingungen immer größere Ausmaße an.

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„Sittliche Verdorbenheit“: Frau erhält zwei Jahre Haft wegen Kopftuch-Protest

Das weiße Kopftuch, das geschwenkt statt getragen wird, ist das Symbol des Protestes gegen den Kopftuch-Zwang im Iran © SalamPix/ABACA/Oicture Alliance

08.März 2018 – STERN – In Iran wird der Kopftuch-Zwang rigoros durchgesetzt. Eine Frau, die öffentlich ihr Haar zeigte, ist jetzt zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dennoch tragen viele Frauen den Schleier nur noch sehr locker.

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TROTZ FIFA-VERMITTLUNG: Iran bleibt bei Fußball-Stadionverbot für Frauen –

08.03.2018 – shz.de – dpa – Es habe zwar bei anderen Sportarten wie Basketball einige Erleichterungen gegeben, aber die gelten vorerst nicht für die Fußballspiele der Männer, so der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim.

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Hidschab und die Würde der Frauen

13.02.2018 – FAZ – VON KAREN KRÜGER – Das iranische Regime hat die Demonstrationen gegen Korruption, Arbeitslosigkeit und soziale Missstände zu Beginn des Jahres niedergeschlagen. Protestaktionen gibt es jedoch immer noch. Die Akteurinnen sind vor allem mutige Frauen.

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Frauen im Iran wollen sich Kopftuch nicht mehr vorschreiben lassen und benutzen es als Flagge

05.02.2018 – RTL- Iranische Regierung selbst muss wegen Protesten auf den Plan treten

Es begann wie bei so vielen Protestbewegungen: Erst legten nur vereinzelt Frauen im Iran ihr Kopftuch ab. Doch sie sprachen offenbar vielen anderen aus der Seele. Mittlerweile reißen sich immer mehr Iranerinnen in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch herunter und hängen es als Fahne auf. Die Bilder davon posten sie im Internet. Jetzt könnte das Kopftuch zum Stoff werden, aus dem Revolutionen gestrickt sind: Die Resonanz ist so groß, dass sogar die iranische Regierung auf den Plan trat.

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Das geheime Leben der Lesben im Iran

05.02.2018- DER TAGESSPIEGEL – EVA TEPEST – Im Iran steht gleichgeschlechtlicher Sex unter schwerer Strafe. Junge Lesben finden sich dennoch dank des Internets – und trotz der großen Gefahr, die ihnen droht.

Ziemlich genau in der Mitte Teherans, mit seinen mehr als zwölf Millionen Einwohnern das kulturelle und politische Zentrum des Irans, liegt das Viertel Karimkhan. Hier hat sich das Café Sè in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt für Kreative entwickelt. Es gibt einen kleinen Springbrunnen im Garten und Kaffee in allen Variationen. Wenn weiblichen Gästen das lose getragene Kopftuch vom Hinterkopf rutscht, warten sie, oft fünf, manchmal zehn Sekunden, um es zurückzulegen.

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In Iran schlägt die Stunde der Kopftuch-Gegnerinnen

01.02.2018, NZZ-ch, Christoph Werner – Das iranische Regime konnte die grossen Demonstrationen eindämmen. Fast täglich jedoch kommt es zu Einzelaktionen von jungen Frauen, die in der Öffentlichkeit ihr Haupt entblössen und ihr Kopftuch schwenken.

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Polizei nimmt zahlreiche Frauen ohne Kopftuch fest

02.02.2018-DIF –Die Polizei im Iran hat knapp 30 Frauen festgenommen, die ihre Haare in der Öffentlichkeit gezeigt haben.

Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, hatten die Frauen an einer politischen Aktion gegen die im Land geltenden Kleidervorschriften teilgenommen.

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Setare, 25, über ihren Protest: „Ich nahm mein Kopftuch ab – und hatte Todesangst“

01.02.2018- bento- Omid Rezaee – Als ich aus dem Haus ging, schlug mir das Herz bis zum Hals. Ich hatte Todesangst. Was passieren würde, war unberechenbar. Aber ich war auch gespannt und aufgeregt. Dann stieg ich auf die Bank, mein Kopftuch an einem Stock befestigt, und schwenkte es im Wind. Mein Herzklopfen wurde noch stärker.

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