Archiv für News

Treibt Bolton die USA in einen Krieg gegen den Iran?

Der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump, John Bolton, gilt als Hardliner und Falke. Der Neokonservative will die USA in einen Krieg gegen den Iran treiben – koste es was es wolle.

John Bolton. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

16.01.2019. Contra – Von Marco Maier

John Bolton ist nicht nur ein neokonservativer Kriegstreiber, sondern dazu auch noch ein erklärter Iran-Hasser. Zwar teilte er öffentlich mit, dass die US-Regierung „keinen Regime Change“ in Teheran anstrebe, doch aus seiner privaten Meinung macht er keinen Hehl: Er will das Mullah-Regime im Iran stürzen.

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Medien: US-Iranische Journalistin in den USA festgenommen

Marzieh Hashemi

Januar 2019, ZEITONLINE- Quelle: AFP – Teheran (AFP) Eine US-iranische Journalistin ist laut ihrem Sender bei der Einreise in die Vereinigten Staaten festgenommen worden.

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Keine Touristenvisa mehr aus dem Iran für Polen

Mittwoch 16.01.2019 – ORF – Der Iran stellt nach Angaben des polnischen Privatradiosenders Zet keine Touristenvisa mehr für Polen aus. Seitens der iranischen Botschaft in Warschau lag heute kein Kommentar zu diesem Bericht vor.

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So lockte der Geheimdienst den Spion in die Falle

Über mehr als ein Jahr beobachtete der Militärgeheimdienst MAD einen Bundeswehrübersetzer, der für Iran spioniert haben soll. Am Ende überführten die Fahnder den mutmaßlichen Verräter mit einem Täuschungsmanöver.

Militärischer Abschirmdienst (MAD) in Köln (Archivbild)

Mittwoch, 16.01.2019 – Spiegel online-Von Matthias Gebauer und Fidelius Schmid

Die Enttarnung und Festnahme eines mutmaßlichen Spions aus den Reihen der Bundeswehr gelang nur nach einem Hinweis aus dem Ausland. Nach SPIEGEL-Informationen erhielt der Militärische Abschirmdienst (MAD) im Frühjahr 2017 von einem befreundeten Nachrichtendienst die Warnung, dass Iran einen Informanten in der Bundeswehr führe und so an geheime Informationen aus der Truppe gelangen könnte.

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Die Volksmujahedin sind fragwürdige Verbündete Washingtons in Iran

Führende Politiker der amerikanischen Regierung unterstützen die iranischen Volksmujahedin als demokratische Alternative für Iran. Kritiker sehen dies als gefährlichen Irrweg.

Die MEK-Vorsitzende Maryam Rajavi im April 2017 in Tirana (Bild: imago)

14.1.2019, NZZ – Die Geschichte der iranischen Volksmujahedin ist blutig, turbulent und tragisch, ihre Methoden umstritten, ihre Ideologie voller Widersprüche. Keine iranische Oppositionsgruppe polarisiert wie sie, keine hat so viele Kritiker, aber auch keine so prominente Unterstützer. Schon lange verfügen die Volksmujahedin über mächtige Fürsprecher im Westen, doch seitdem sie mit Sicherheitsberater John Bolton, Aussenminister Mike Pompeo und dem Trump-Anwalt Rudy Giuliani gleich drei Sympathisanten im Weissen Haus haben, stellt sich die Frage neu, welche Rolle sie in Washingtons Iranpolitik spielen. Und ob sie wirklich der richtige Verbündete sind.

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Iran will Instagram wegen „illegaler Inhalte“ sperren lassen

03.01.2019-WAZ- TEHERAN – Millionen Iraner teilen über Instagram Fotos – auch solche, die der Führung nicht gefallen. Die Behörden erwägen daher nun ein Verbot.

Der Iran will Medienberichten zufolge die Online-Fotoplattform Instagram sperren: „Instagram hat leider nicht nur illegale, sondern auch unmoralische und obszöne Inhalte“, kritisierte der IT-Beauftragte der Staatsanwaltschaft, Dschawad Dschawadnia, am Donnerstag.

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Protestdemonstrationen in Teheran

Ein Busunfall auf dem Asad-Universitätsgelände war Auslöser von politischen Protesten – sie wurden von den offiziellen Medien heruntergespielt

31.Dezember 2018 – Der Standard – Teheran – In der iranischen Hauptstadt Teheran sind erneut Demonstranten auf die Straße gegangen. Ein Sprecher des Teheraner Gouverneuramts bestätigte, dass es am Montag wieder Proteste vor der Universität gab. Daran hätten jedoch nur 20 bis 30 Menschen teilgenommen, erklärte der Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.

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Iranischer Todesrichter in Teheran gestorben

Todesrichter Shahroudi (r.) zusammen mit Ajatollah Reza Ramezani in der Klinik in Hannover Screenshot Twitter: dw_politik

Montag, 24.12.2018, Focus- Mahmoud Shahroudi, der frühere oberste Richter Irans, ist tot. Er starb im Alter von 70 Jahren in einem Krankenhaus in Teheran. Shahroudi soll während seiner Amtszeit bis zu 2000 Todesurteile verfasst haben.

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Iran: Jedes Jahr sterben 10.000 Kleinkinder aufgrund von Armut

Nach Angaben der Abteilung für Kindergesundheit des iranischen Gesundheitsministeriums sterben durchschnittlich 8,27 von 1000 Babys im Iran aufgrund von Armut.

Mittwoch, 19 Dez. 2018, ANF- In diesem Jahr sind im Iran 10.000 Babys aufgrund von Armut gestorben. Muhammed Haydari vom Gesundheitsministerium erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur IRNA, dass die Todesrate bei Kleinkindern in den Provinzen Sistan-Belutschistan, Hormozgan, dem Westen von Kirmaşan (Ostkurdistan) und Südostkerman am höchsten sei. Entscheidende Faktoren sind demnach fehlende Bildung im Gesundheitsbereich, Armut und fehlende Behandlung während der Schwangerschaft und bei der Geburt.

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Streikwelle in Rojhilat und Iran

In den letzten Monaten wurde der Iran von einer wachsenden Streikwelle erfasst. Trotz Massenfestnahmen, Polizeigewalt und Todesdrohungen gehen die Proteste gegen die Wirtschaftspolitik des Regimes weiter.

Sonntag, 14 Okt. 2018, ANF- Schon lange leidet die Wirtschaft im Iran und in Rojhilat unter dem Missmanagement des Regimes. Gewerkschaften, Gewerbetreibende und Arbeiter*innen, darunter Lehrer*innen, Taxi- und LKW-Fahrer, streiken immer wieder, regelmäßig werden Fabriken, Schulen und der Verkehr lahmgelegt. Trotz Massenfestnahmen, Polizeigewalt und Todesdrohungen gehen die Proteste weiter.

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