Behörden wollen Iranische Botschaft in Bonn nicht räumen

09.03.2018 – General-Anzeiger – Von Nicolas OttersbachPhilipp Königs

Die ehemalige Iranische Botschaft an der B9 in Bonn ist auch am zweiten Tag noch von Aktivisten besetzt. Seit Donnerstagnachmittag befinden sich mindestens drei Personen im Gebäude, die sich nach eigener Aussage mit der Frauenbewegung und politischen Gefangenen im Iran solidarisieren. Zugleich wollen sie auf die Wohnungsnot in Bonn aufmerksam machen. Polizeisprecher Robert Scholten sprach von einem „friedlichen und kooperativen“ Verhalten sowohl der Hausbesetzer als auch der Demonstranten vor den Gebäude.

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„Sittliche Verdorbenheit“: Frau erhält zwei Jahre Haft wegen Kopftuch-Protest

Das weiße Kopftuch, das geschwenkt statt getragen wird, ist das Symbol des Protestes gegen den Kopftuch-Zwang im Iran © SalamPix/ABACA/Oicture Alliance

08.März 2018 – STERN – In Iran wird der Kopftuch-Zwang rigoros durchgesetzt. Eine Frau, die öffentlich ihr Haar zeigte, ist jetzt zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dennoch tragen viele Frauen den Schleier nur noch sehr locker.

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TROTZ FIFA-VERMITTLUNG: Iran bleibt bei Fußball-Stadionverbot für Frauen –

08.03.2018 – shz.de – dpa – Es habe zwar bei anderen Sportarten wie Basketball einige Erleichterungen gegeben, aber die gelten vorerst nicht für die Fußballspiele der Männer, so der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim.

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Festgenommene Fans im Iran »Ich bin wütend auf die FIFA«

Bild: Human Rights Watch

04.03.2018- 11 FREUNDE – Im Iran ist es Frauen verboten, ein Fußballstadion zu besuchen. Weil sie dagegen demonstrierten, wurden 35 Frauen festgenommen. Vor den Augen von Gianni Infantino und Winnie Schäfer. Interview mit einer Zeugin.

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Stahlarbeiter nach Protesten festgenommen

03 März 2018 – Deutschlandfunk  – Wie Radio Farda berichtet, hatten sie sich an Kundgebungen in der Provinz Khuzestan beteiligt. Sicherheitskräfte führten die Männer in der Nacht ab. Zuvor sollen sie bei anderen Stahlarbeitern die Adressen erfragt haben.

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Teherans Parallelwelten

13.02.2018 – Frankfurter Rundschau – Von Martin Gehlen – Die Familie von Kavous Seyed Emami steht unter Schock. Auf seiner US-Tournee habe ihn die Nachricht vom angeblichen Selbstmord seines Vaters erreicht. „Das ist einfach unfassbar“, twitterte der Punk-Rock-Star Ramin Seyed-Emami, alias King Raam. „Ich glaube das nicht, wir alle glauben das nicht“, schrieb er und verlangte eine Autopsie.

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Hidschab und die Würde der Frauen

13.02.2018 – FAZ – VON KAREN KRÜGER – Das iranische Regime hat die Demonstrationen gegen Korruption, Arbeitslosigkeit und soziale Missstände zu Beginn des Jahres niedergeschlagen. Protestaktionen gibt es jedoch immer noch. Die Akteurinnen sind vor allem mutige Frauen.

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Iranisch-kanadischer Umweltschützer in iranischer Haft gestorben

„Sie sagen, er habe Suizid begangen. Ich kann es noch immer nicht glauben“, schrieb sein Sohn, der bekannte Sänger Ramin Seyed Emami, auf Instagram. Die Iranische Vereinigung für Soziologe, der der 63-jährige Emami angehörte, äußerte am Sonntag Zweifel an der Darstellung der Polizei und forderte nähere Informationen zu den Umständen seines Todes.

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Frauen im Iran wollen sich Kopftuch nicht mehr vorschreiben lassen und benutzen es als Flagge

05.02.2018 – RTL- Iranische Regierung selbst muss wegen Protesten auf den Plan treten

Es begann wie bei so vielen Protestbewegungen: Erst legten nur vereinzelt Frauen im Iran ihr Kopftuch ab. Doch sie sprachen offenbar vielen anderen aus der Seele. Mittlerweile reißen sich immer mehr Iranerinnen in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch herunter und hängen es als Fahne auf. Die Bilder davon posten sie im Internet. Jetzt könnte das Kopftuch zum Stoff werden, aus dem Revolutionen gestrickt sind: Die Resonanz ist so groß, dass sogar die iranische Regierung auf den Plan trat.

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Das geheime Leben der Lesben im Iran

05.02.2018- DER TAGESSPIEGEL – EVA TEPEST – Im Iran steht gleichgeschlechtlicher Sex unter schwerer Strafe. Junge Lesben finden sich dennoch dank des Internets – und trotz der großen Gefahr, die ihnen droht.

Ziemlich genau in der Mitte Teherans, mit seinen mehr als zwölf Millionen Einwohnern das kulturelle und politische Zentrum des Irans, liegt das Viertel Karimkhan. Hier hat sich das Café Sè in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt für Kreative entwickelt. Es gibt einen kleinen Springbrunnen im Garten und Kaffee in allen Variationen. Wenn weiblichen Gästen das lose getragene Kopftuch vom Hinterkopf rutscht, warten sie, oft fünf, manchmal zehn Sekunden, um es zurückzulegen.

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