Tag Archiv für hinrichtung

Massenhinrichtungen im Iran vor 30 Jahren – Ein dunkles Kapitel der iranischen Geschichte

11.09.2018- qantara-  Im Sommer 1988 erließ Ayatollah Ruhollah Khomeini ein Dekret, mit dem Tausende politische Häftlinge zum Tode verurteilt wurden. Monireh Baradaran war in dieser Zeit als linke Aktivistin im Gefängnis und erlebte, wie ihre Zellengenossinnen zur Hinrichtung abgeholt wurden. Mit ihr sprach Farhad Payar. Weiterlesen

Acht mutmaßliche IS-Mitglieder ein Jahr nach Anschlägen in Teheran hingerichtet

07 Juli 2018, afp Teheran (AFP) Im Iran sind acht mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Zusammenhang mit den Anschlägen in Teheran vor einem Jahr hingerichtet worden.

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Auswärtiges Amt kritisiert erneut Hinrichtungen im Iran

31.01.2018-all-in.de – Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung im Auswärtigen Amt, Bärbel Kofler (SPD), hat erneut die Hinrichtungen von zum Tatzeitpunkt Minderjährigen im Iran kritisiert. Sie sei zutiefst schockiert, dass der Iran am Dienstag einen jungen Iraner hingerichtet hat, erklärte Kofler am Mittwoch. Der junge Iraner „war zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Tat erst 15 Jahre alt“, so die Menschenrechtsbeauftragte.

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Strafanzeige gegen früheren iranischen Justizchef

Dienstag 09.01.2018-FAZ- Er verhängte hunderte Todesurteile im Iran, auch gegen Jugendliche. Nun wird der frühere Justizchef Ayatollah Mahmoud Hashemi Shahroudi in Hannover behandelt. Menschenrechtler, Kurden und ein Grünen-Politiker wollen ihn vor Gericht sehen.

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Anzeigen gegen iranischen Richter werden geprüft

Dienstag, 09.01.2018 – NDR- Beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe und der Staatsanwaltschaft Hannover liegen inzwischen mehrere Anzeige gegen Mahmud Haschemi Schahrudi, den ehemaligen Obersten Richter des Iran, vor. Zuletzt hatte die Kurdische Gemeinde Deutschland am Dienstag Strafanzeige ihn gestellt. Schahrudi wird derzeit offenbar im Neurochirurgie-Klinikum INI in Hannover behandelt. Mehreren Medienberichten zufolge leidet der 69-Jährige unter einem Hirntumor. Schahrudi wird vorgeworfen, er habe in seiner Heimat Minderjährige hinrichten lassen. Für die Urteile sei Schahrudi persönlich verantwortlich, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde, Mehmet Tanriverdi. Zuvor hatte bereits der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck Strafanzeige gegen ihn gestellt – wegen Mordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Anzeigen werden nach Behördenangaben derzeit geprüft. 

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Iran lässt auch Minderjährige hinrichten

06. April 2016 -Kurier- Die Zahl der weltweiten Hinrichtungen hat 2015 mit mindestens 1.634 einen neuen Höchstwert erreicht: In keinem der vergangenen 25 Jahren wurden mehr Todesurteile vollstreckt, heißt es im jüngsten Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI). Bei Amnesty geht man allerdings davon aus, dass die tatsächliche Zahl der weltweiten Exekutionen noch deutlich höher liegt.

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Schockierender Bericht: Massenhinrichtungen im Iran – auch Kinder und Frauen – Auspeitschungen, Blendungen, Amputationen, Folter

06. April 2016 -Netz Frauen- Im Iran finden jährlich Hunderte Hinrichtungen statt. 2015 sollen 977 Hinrichtungen statt gefunden haben. Auch zur Tatzeit minderjährige Straftäter werden hingerichtet. Grausame Körperstrafen wie Amputationen werden gerichtlich angeordnet und vollstreckt.

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Steinigen, erhängen, erschießen. Warum Menschenrechte bei den Atomverhandlungen mit dem Iran nicht ausgeklammert werden dürfen

21. Juni 2015 – THE HUFFINGTON POST – Javad DABIRAN

Wie hoch muss der Blutzoll für die Atomgespräche sein?
Über die Atomgespräche der P5+1 mit dem iranischen Regime, die mittlerweile seit fast zwei Jahren andauern und die am 30. Juni wieder einmal ein von den Verhandlungspartnern gesetztes Ultimatum zur Schaffung eines dauerhaften Abkommen zur Vermeidung des Baus von Kernwaffen durch Teheran erreichen, – Ergebnis ungewiss – kann man viel diskutieren.

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Iran: Sieben Häftlinge wurden hingerichtet, 45 steht die Hinrichtung unmittelbar bevor

08.06.2015 -NCRI – Eine weitere unmenschliche Schandtat: Die Henker des iranischen Regimes haben am 7. Juni im Adel-Abad-Gefängnis der Stadt Shiraz sieben Häftlinge erhängt. Sie waren zwei Tage zuvor in Einzelhaft verlegt worden.

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Iran: Sieben weitere Personen erhängt

28.11.2014 -NCRI- Im Iran wurden sieben weitere Häftlinge öffentlich erhängt; die Zahl der Hinrichtungen schnellt unter der Herrschaft Hassan Rouhani weiter in die Höhe. Mehr als 1000 Männer, Frauen und Jugendliche kamen ums Leben, seit der sogenannte gemäßigte Anführer vor 18 Monaten an die Macht kam.

Am Mittwoch wurden zwei Männer namens Ali M und Ali Q in der nordöstlichen Stadt Mashhad wegen ‚Störung’ erhängt.
Im Gohardasht-Gefängnis der Stadt Karaj wurden fünf Häftlinge erhängt. Sie gehörten zu einer Gruppe von neun Häftlingen, die am Dienstag in Einzelhaft verlegt worden waren. Vier andere hatten in ihre Zellen zurückzukehren, nachdem ihre Hinrichtung verschoben worden war.
Heute wurden um 9. 30 Uhr Ortszeit im Bezirk Ghasem Abbad der Stadt Mashhad zwei Männer erhängt.
Ein in dieser Woche ausgestrahltes Video zeigt die gramgebeugten Angehörigen von acht Häftlingen. Sie betrauern ihre Lieben, deren Leichen, eingehüllt in schwarze Säcke, in einer Leichenhalle vor ihnen aufgereiht sind.
Das Video wurde heimlich von einem Augenzeugen mit Mobiltelefon aufgenommen. Er sagte, jeden Donnerstag würde in der Stadt Kerman eine Gruppe von Personen heimlich erhängt.
Der Augenzeuge sagte: „Viele der in dieser Stadt durchgeführten Hinrichtungen sind Strafen für verbotenen Drogenbesitz. Die Täter sind in der Regel junge Leute, die als Waisen aufgewachsen sind. Wegen der Armut sind sie die einzigen Verdiener ihrer Familien.“
Die Zahl der Menschenrechtsverletzungen schnellt im Iran in die Höhe – darunter beispiellos die der Hinrichtungen, der staatlich organisierten Säureangriffe auf Frauen, und ebenso die Unterdrückung religiöser und ethnischer Minoritäten, Blogger, Reporter und politisch Engagierten – all dies, während die öffentliche Unzufriedenheit mit dem Regime zunimmt und zugleich die internationale Gemeinschaft sich zu den andauernden Menschenrechtsverletzungen tatenlos verhält.