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Iranische Experten befürchten wegen Untätigkeit der Regierung 3,5 Millionen Tote

17.03.2020- DW – Der Iran ist neben China und Italien am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Fehlende internationale Hilfe und widersprüchliche Maßnahmen könnten zu einer Katastrophe führen.

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Schiiten-Hochburg Ghom-Iran: Heiligtum als Corona-Quelle im Verdacht

Ghom ist eine Hochburg der schiitischen Kleriker. Die ersten beiden Corona-Fälle im Iran wurden dort am 19. Februar gemeldet.

Das Coronavirus betrifft Iran besonders stark. Tagelanges Abstreiten der Regierung gab dem Virus Zeit, sich auszureiten. Im Zentrum der Ausbreitung steht die heilige Stadt Ghom.

17.03.2020 – ZDF – Stark schwitzend und hustend trat der oberste Coronavirus-Bekämpfer des Irans vor die Kameras und sicherte zu, dass der Erreger keine Gefahr für das Land sei. „Quarantänen gehören in die Steinzeit“, sagte Iradsch Harirtschi. Einen Tag später befand er sich wegen des Coronavirus in Quarantäne.

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Sacharow-Preisträgerin Sotoudeh tritt in Hungerstreik

Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh

Tausende Menschen sitzen aus politischen Gründen in iranischen Gefängnissen. Die verheerenden Haftbedingungen fördern die Verbreitung des Coronavirus – und bringen die Inhaftierten laut Nasrin Sotoudeh in Lebensgefahr.

17.03.2020 – Spiegel – Von Christoph Sydow – Die inhaftierte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh fürchtet wegen der Corona-Epidemie um ihr Leben. „Das tödliche Virus wird politische Gefangene oder deren Familien töten“, teilt die 56-Jährige in einer Nachricht mit, die in ihrem Namen auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht wurde. Aus diesem Grund sei sie am Montag in den Hungerstreik getreten.

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Flugverkehr trotz Coronakrise

Die Iran-Affäre

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Ausland, die EU schließt ihre Außengrenzen, aber der Flugverkehr zwischen Deutschland und Teheran geht weiter, obwohl Iran als Risikogebiet gilt. Warum?

17.03.2020, Spiegel -Von Julia Köppe – Wer mit dem Auto von Frankreich, Österreich, Luxemburg, der Schweiz oder Dänemark nach Deutschland reisen will, muss einen triftigen Grund vorbringen. Nur wer Waren transportiert oder beruflich pendeln muss, darf passieren. Alle anderen werden abgewiesen. Für den Flugverkehr gelten dagegen bisher keine vergleichbaren Regelungen.

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Keine Unterstützung für Mullahs im Iran        

Regimewechsel –  Der persische Stolz stirbt auf der Straße für ein besseres Leben ohne Mullahs / Kritik an einem Artikel von Katajun Amirpur

27.01.2020 – der Freitag- Kimia Shahverdi – In der „Süddeutschen“ erschien am 21. Januar einen Artikel der „Iran-Expertin“ Katajun Amirpur mit der Überschrift „Der persische Stolz“. Dort schreibt die Professorin für Islamwissenschaft am Orientalischen Seminar der Universität zu Köln über eine Zustandsbeschreibung der iranischen Gesellschaft im Zuge der iranischen Volksaufstände und dem Tod von Qassem Soleimani, dem Oberkommandeur der terroristischen Quds Force in den Revolutionsgarden (IRGC).

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Chef der Schattenkrieger                            

Qasem Soleimani, der jetzt vom US-Militär getötet wurde, war das Mastermind der iranischen Quds-Brigaden. Die Elitekämpfer gelten als Task Force des Regimes in Teheran, sie mischen in allen Konflikten der Region maßgeblich mit. 

Von Dominik Peters – Freitag, 03.01.2020  – Spiegel –  Für die USA war Qasem Soleimani einer der größten Staatsfeinde. Der Befehlshaber der Quds-Brigaden kontrollierte und koordinierte die Einsätze der iranischen Eliteeinheit, die im Irak, in Syrien und im Libanon, aber auch im Jemen aktiv ist und die Vernichtung Israels zum Ziel hat.

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Blutige Unruhen im Iran : das Mullah-Regime Wackelt

Die Menschen im Iran zeigt immer offener ihren Unmut über steigende Preise. Die Regierung reagiert mit Härte – und gerät in die Kritik. 

Aus Wut über steigende Benzinpreise zündeten Demonstranten in der iranischen Stadt Shiraz Polizeiautos an. Foto: dpa Picture-Alliance / SalamPix/ABACA / picture alliance / abaca

22.12.2019 -Berliner  Morgenpost – Michael Backfisch       

Berlin.  Soha Mortezaei ist seit dem 18. November verschwunden. Sie war eine von mehreren Dutzend Studenten, die während eines Protests gegen höhere Benzinpreise an der Universität Teheran verhaftet wurden. Sie kam ins Gefängnis und hat weder Kontakt zu ihrem Anwalt noch zu ihrer Familie. Sicherheitskräfte hatten der Menschenrechtsaktivistin zuvor immer wieder damit gedroht, sie mit Elektroschocks zu foltern und sie in eine Irrenanstalt zu stecken.

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USA verhängen Sanktionen gegen zwei iranische Richter   

Sie sollen Menschen zum Tode verurteilt haben, weil diese ihre Meinung äußerten: Die USA frieren das Vermögen von zwei iranischen Richtern ein – und setzen die Führung in Teheran weiter unter Druck.

Donnerstag, 19.12.2019   Spiegel Online – Die US-Regierung hat Sanktionen gegen zwei iranische Richter verhängt. „In vielen Fällen verurteilten diese Richter politische Gefangene zum Tode“, hieß es in einer Erklärung des Finanzministeriums.

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UN-Hochkommissarin ist alarmiert wegen Gewaltwelle im Iran

Das gewaltsame Vorgehen des Iran gegen regierungskritische Demonstranten hat die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, auf den Plan gerufen. Sie zeigt sich wegen der Berichte sehr besorgt.

06.12.2019- DW – Bei den Unruhen in dem islamischen Gottesstaat seien mindestens 208 Menschen getötet worden, darunter zwölf Minderjährige, erklärte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, in Genf. Seit Beginn der Proteste Mitte November seien mindestens 7.000 Menschen festgenommen worden. Es gebe Berichte über Misshandlungen, um falsche Geständnisse zu erzwingen. Vielen drohe offenbar die Todesstrafe. Die Bedingungen, unter denen die Menschen inhaftiert werden, und ihre körperliche Behandlung seien sehr besorgniserregend, betonte Bachelet. Sie verlangte von den Behörden eine völlige Transparenz über die Zahl der Opfer und Inhaftierten.

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Nach tödlichen Protesten im Iran: „Schweigen wäre Verrat“

Trauerfeier für einen Mann, der von iranischen Sicherheitskräften im November erschossen worden sein soll

Bei den Massendemonstrationen im Iran wurden laut Amnesty International über 200 Menschen getötet. Die meisten Angehörigen befürchten Repressalien und schweigen, doch zwei sprachen mit der DW.

06.12.2019 – DW -Arsham Ibrahimi kam nicht zu Hause an. Am 16. November geriet der 21-Jährige in einen Stau in der zentraliranischen Zwei-Millionen-Metropole Isfahan. Die Straßen waren durch große Protestaktionen blockiert. Die Demonstranten waren wütend, weil die Regierung die Benzinpreise über Nacht drastisch erhöht und Kraftstoff rationalisiert hatte. Arsham stieg aus und wollte zu Fuß laufen. Kurz später starb er auf der Straße.

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