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Erdbeben der Stärke 5,1 erschüttert Iran

07.05.2020- ORF-  Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat in der Nacht auf heute Teheran und östlich davon gelegene Städte erschüttert. Das Epizentrum lag laut Staatsfernsehen in der Stadt Damavand, rund 70 Kilometer östlich von Teheran. Betroffen war auch die Provinz Masandaran im Norden des Landes. Informationen über mögliche Opfer oder das Ausmaß von Schäden gab es nach Angaben des Fernsehens zunächst nicht. Weiterlesen

Dr. Ahmadreza Djalali befindet sich wieder in Todesgefahr

Der in Schweden ansässige iranische Arzt und Wissenschaftler Dr. Ahmadreza Djalali wurde im April 2016 während eines Kongressbesuches im Iran festgenommen. Er verbrachte zunächst drei Monate in Einzelhaft und ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand. Er wurde während dieser Zeit gefoltert und unter Druck gesetzt, ein „Geständnis“ darüber abzulegen, dass er ein Spion für den Geheimdienst Mossad sei. Laut Informationen von Amnesty International habe man ihm gedroht, ihn hinzurichten und seine in Schweden lebenden Kinder sowie seine im Iran lebende Mutter zu töten. Weiterlesen

NASRIN SOTOUDEH IM HUNGERSTREIK

Im Iran befinden sich hunderte Menschen zu Unrecht im Gefängnis. Viele von ihnen sind gewaltlose politische Gefangene, die nur in Haft sind, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben.

Zugleich ist der Iran von der Corona-Krise besonders schwer getroffen. Die hygienischen Zustände in den Gefängnissen sind miserabel. Es werden nur wenige Vorkehrungen getroffen, um die Verbreitung der Krankheit innerhalb der Haftanstalten zu verhindern.

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Iranische Experten befürchten wegen Untätigkeit der Regierung 3,5 Millionen Tote

17.03.2020- DW – Der Iran ist neben China und Italien am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Fehlende internationale Hilfe und widersprüchliche Maßnahmen könnten zu einer Katastrophe führen.

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Schiiten-Hochburg Ghom-Iran: Heiligtum als Corona-Quelle im Verdacht

Ghom ist eine Hochburg der schiitischen Kleriker. Die ersten beiden Corona-Fälle im Iran wurden dort am 19. Februar gemeldet.

Das Coronavirus betrifft Iran besonders stark. Tagelanges Abstreiten der Regierung gab dem Virus Zeit, sich auszureiten. Im Zentrum der Ausbreitung steht die heilige Stadt Ghom.

17.03.2020 – ZDF – Stark schwitzend und hustend trat der oberste Coronavirus-Bekämpfer des Irans vor die Kameras und sicherte zu, dass der Erreger keine Gefahr für das Land sei. „Quarantänen gehören in die Steinzeit“, sagte Iradsch Harirtschi. Einen Tag später befand er sich wegen des Coronavirus in Quarantäne.

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Sacharow-Preisträgerin Sotoudeh tritt in Hungerstreik

Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh

Tausende Menschen sitzen aus politischen Gründen in iranischen Gefängnissen. Die verheerenden Haftbedingungen fördern die Verbreitung des Coronavirus – und bringen die Inhaftierten laut Nasrin Sotoudeh in Lebensgefahr.

17.03.2020 – Spiegel – Von Christoph Sydow – Die inhaftierte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh fürchtet wegen der Corona-Epidemie um ihr Leben. „Das tödliche Virus wird politische Gefangene oder deren Familien töten“, teilt die 56-Jährige in einer Nachricht mit, die in ihrem Namen auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht wurde. Aus diesem Grund sei sie am Montag in den Hungerstreik getreten.

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Flugverkehr trotz Coronakrise

Die Iran-Affäre

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Ausland, die EU schließt ihre Außengrenzen, aber der Flugverkehr zwischen Deutschland und Teheran geht weiter, obwohl Iran als Risikogebiet gilt. Warum?

17.03.2020, Spiegel -Von Julia Köppe – Wer mit dem Auto von Frankreich, Österreich, Luxemburg, der Schweiz oder Dänemark nach Deutschland reisen will, muss einen triftigen Grund vorbringen. Nur wer Waren transportiert oder beruflich pendeln muss, darf passieren. Alle anderen werden abgewiesen. Für den Flugverkehr gelten dagegen bisher keine vergleichbaren Regelungen.

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Keine Unterstützung für Mullahs im Iran        

Regimewechsel –  Der persische Stolz stirbt auf der Straße für ein besseres Leben ohne Mullahs / Kritik an einem Artikel von Katajun Amirpur

27.01.2020 – der Freitag- Kimia Shahverdi – In der „Süddeutschen“ erschien am 21. Januar einen Artikel der „Iran-Expertin“ Katajun Amirpur mit der Überschrift „Der persische Stolz“. Dort schreibt die Professorin für Islamwissenschaft am Orientalischen Seminar der Universität zu Köln über eine Zustandsbeschreibung der iranischen Gesellschaft im Zuge der iranischen Volksaufstände und dem Tod von Qassem Soleimani, dem Oberkommandeur der terroristischen Quds Force in den Revolutionsgarden (IRGC).

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Chef der Schattenkrieger                            

Qasem Soleimani, der jetzt vom US-Militär getötet wurde, war das Mastermind der iranischen Quds-Brigaden. Die Elitekämpfer gelten als Task Force des Regimes in Teheran, sie mischen in allen Konflikten der Region maßgeblich mit. 

Von Dominik Peters – Freitag, 03.01.2020  – Spiegel –  Für die USA war Qasem Soleimani einer der größten Staatsfeinde. Der Befehlshaber der Quds-Brigaden kontrollierte und koordinierte die Einsätze der iranischen Eliteeinheit, die im Irak, in Syrien und im Libanon, aber auch im Jemen aktiv ist und die Vernichtung Israels zum Ziel hat.

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Blutige Unruhen im Iran : das Mullah-Regime Wackelt

Die Menschen im Iran zeigt immer offener ihren Unmut über steigende Preise. Die Regierung reagiert mit Härte – und gerät in die Kritik. 

Aus Wut über steigende Benzinpreise zündeten Demonstranten in der iranischen Stadt Shiraz Polizeiautos an. Foto: dpa Picture-Alliance / SalamPix/ABACA / picture alliance / abaca

22.12.2019 -Berliner  Morgenpost – Michael Backfisch       

Berlin.  Soha Mortezaei ist seit dem 18. November verschwunden. Sie war eine von mehreren Dutzend Studenten, die während eines Protests gegen höhere Benzinpreise an der Universität Teheran verhaftet wurden. Sie kam ins Gefängnis und hat weder Kontakt zu ihrem Anwalt noch zu ihrer Familie. Sicherheitskräfte hatten der Menschenrechtsaktivistin zuvor immer wieder damit gedroht, sie mit Elektroschocks zu foltern und sie in eine Irrenanstalt zu stecken.

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