Archiv für Frauen und Kinder

Iran: Menschenrechtlerin Sotudeh muss zurück ins Gefängnis

02.12.2020-ORF- Die iranische Menschenrechtlerin Nasrin Sotudeh muss nach Angaben ihres Ehemannes zurück ins Gefängnis. „Uns wurde heute mitgeteilt, dass Nasrin in die Frauenanstalt Gharchak zurück muss,“ teilte Resa Chandan heute über Twitter mit. Laut Chandan hat die Justiz die Anweisungen der Ärzte, die Sotudehs Hafturlaub um zwei Wochen verlängert hatten, ignoriert. Weiterlesen

Deutsche Staatsbürgerin soll in Teheraner Gefängnis sitzen

Die Kölner Menschenrechtsaktivistin Nahid T. wurde angeblich vor mehr als einer Woche festgenommen. Ihre Tochter versucht verzweifelt, auf den Fall aufmerksam zu machen.

24. Oktober 2020, ZeitOnline- Iran soll die deutsche Staatsbürgerin Nahid T. seit mehr als einer Woche gefangen halten. Nach Angaben ihrer Tochter Mariam Claren wurde die 66-jährige Kölner Architektin und Menschenrechtsaktivistin am 16. Oktober in ihrer Wohnung in Teheran verhaftet. T. sitzt demnach in Einzelhaft im berüchtigten Evin-Gefängnis, in dem in der Vergangenheit Menschen gefoltert wurden und schlechte Haftbedingungen herrschen. Weiterlesen

Iranische Frauenrechtlerin Sotudeh in Gefängnis außerhalb Teherans verlegt

23.10.2020 – (AFP) . Die inhaftierte iranische Frauenrechtlerin und Trägerin des alternativen Nobelpreises Nasrin Sotudeh ist in ein Gefängnis außerhalb von Teheran verlegt worden. Sotudehs Mann Reza Chandan sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, seine Frau sei vom Evin-Gefängnis in Teheran in die 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernte Haftanstalt Ghartschak gebracht worden. Eigentlich sei vorgesehen gewesen, die 57-Jährige in ein Krankenhaus zu bringen.

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Iranerin bricht Tabu in ultrakonservativer Kleinstadt

21.Oktober 2020-Iran Journal- Eine ohne Kopftuch Fahrrad fahrende Frau hat in der Stadt Najafabad im Zentrum des Iran für Tumult gesorgt. Die Radfahrerin sei festgenommen worden, erklärte der örtliche Verwaltungspräsident Modjtaba Raie am Dienstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Ihr würden „Normbruch und Respektlosigkeit gegenüber den islamischen Kleidervorschriften“ vorgeworfen. Am Dienstag fand in der ultrakonservativen Stadt zudem eine Protestaktion gegen die Radlerin statt.

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Iran: Menschenrechtsanwältin Sotudeh in Lebensgefahr

25.09.2020-ORF-Die inhaftierte iranische Frauenrechtlerin Nasrin Sotudeh befindet sich seit 46 Tagen im Hungerstreik. Trotz ihres prekären Gesundheitszustands erhalte sie keine medizinische Behandlung, ihr Leben sei in Gefahr, berichtete die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute unter Berufung auf das direkte Umfeld der prominentesten politischen Gefangenen im Iran. Weiterlesen

Iranische Frauenrechtlerin im Krankenhaus

21.09.2020-WELT- Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh protestiert seit August mit einem Hungerstreik gegen das iranische Regime. Nun hat sich ihr Zustand drastisch verschlechtert.

Der Gesundheitszustand der inhaftierten iranischen Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh hat sich dramatisch verschlechtert. Am Wochenende teilte ihr Ehemann Reza Khandan auf Twitter mit, sie sei mit Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Weiterlesen

„Ihr Tod darf nicht umsonst sein“

Auswärts keine Probleme: beim Freundschaftsspiel 2015 in Schweden konnten iranische Frauen ihre Mannschaft anfeuern Quelle: AFP/JONATHAN NACKSTRAND

11.09.2019 – Welt – Der Tod einer Frau im Zusammenhang mit dem Stadionverbot für weibliche Fußballfans bringt die Regierung des Iran in Bedrängnis. Spielerlegenden erhöhen den Druck. Selbst die Fifa wird deutlich. Der Nationalelf droht der Ausschluss.

Die Reaktion der Fifa war ungewohnt scharf für einen Verband, der sonst gerne vage und inhaltsarm formuliert. „Wir fordern die iranischen Behörden erneut auf, die Freiheit und Sicherheit aller Frauen zu gewährleisten, die an diesem legitimen Kampf zur Beendigung des Stadionverbots für Frauen im Iran beteiligt sind“, erklärte der Fußball-Weltverband unter dem Eindruck des tragischen Todes einer Iranerin, die sich vergangene Woche selbst in Brand gesetzt hatte – und die nun ihren Verletzungen erlag.

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Iranerin zündet sich selbst an und stirbt – weil sie Strafe für Stadionbesuch fürchtete

Iranische Fußball-Fans (Symbolbild)

Dienstag, 10.09.2019- Focus – Eine junge Frau ist nach einer Protestaktion gegen das Stadionverbot für Frauen im Iran gestorben. Sie hatte sich vergangene Woche vor einem Teheraner Gericht mit Benzin übergossen und angezündet. Am Montagabend erlag sie im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie iranische Medien berichteten.

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24 Jahre Haft für iranische Frauenrechtlerin

Die iranische Frauenrechts-Aktivistin Saba Kord Afsharij

31.08.2019- Achtung- Die iranische Frauenrechts-Aktivistin Saba Kord Afsharij ist von einem „Revolutionsgericht“ in der iranischen Hauptstadt Teheran zu insgesamt 24 Jahren Haft verurteilt worden, berichtet die britische Tageszeitung „Daily Mail“. 15 Jahre des Strafmaßes habe die Zwanzigjährige für das Ablegen des Kopftuchs bekommen, das im Iran für Frauen in der Öffentlichkeit verpflichtend ist. Der Rest habe mit ihrer Verurteilung wegen „Propaganda gegen den Staat“ und „Versammlung und Verschwörung“ zusammengehangen.

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Haft nach Stadionbesuch : Verfahren gegen bekannte Fotografin in Iran

19.08.2019  – Frankfurter Algemein – Von Christoph Becker – Verkleidet als Männer verfolgten Frauen ein Fußballspiel von Irans Meister Persepolis Teheran. Nun wurden sie dafür über Tage inhaftiert. Ihre Verfolgung durch die Justiz ist auch als Botschaft an die Fifa zu verstehen.

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