Iran gibt die Tötung von Demonstranten zu

208 Menschen sollen in weniger als einer Woche ermordet worden sein.

04.12.2019 – Berliner Zeitung – Teheran – Nach dem Ende der jüngsten Proteste, hat die Iranische Regierung am Montag im Staatsfernsehen erklärt, dass unbewaffnete Demonstranten auf Befehl erschossen wurden. Die Opfer wurden als „Randalierer“ bezeichnet. Wie Amnesty International bekannt gab, wurden dabei mehr als 200 Menschen getötet.

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Iran schießt Proteste zusammen – So blutig war es noch nie

Diese Bank soll während der Proteste in Teheran abgebrannt sein. (Foto: VIA REUTERS)

Proteste wie nie zuvor bringen den Iran an den Rand des Chaos. Das Regime feuert auf Demonstranten, Hunderte dürften getötet worden sein. Dank abgeschaltetem Internet dringen kaum Nachrichten nach außen. Das Land steht an einem Wendepunkt.

DIENSTAG, 03. DEZEMBER 2019-NTV – Von Volker Petersen – Was gerade im Iran passiert ist, hat es in den vergangenen 40 Jahren noch nie gegeben. Hunderttausende Menschen gingen überall im Land auf die Straßen, protestierten, machten ihrer Empörung Luft. Das Regime reagierte mit blanker Gewalt, Einsatzkräfte feuerten in die Menge, Scharfschützen legten gezielt auf Demonstranten an und selbst aus Hubschraubern soll auf die Menschen auf den Straßen geschossen worden sein.

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Iranische Regierung räumt tödliche Gewalt bei Protesten ein

Bei den Massenprotesten im Iran sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. © Nazanin Tabatabaee/​Reuters

Im Staatsfernsehen hat die Regierung Schüsse auf Demonstrierende durch Sicherheitskräfte zugegeben. International wächst die Kritik am Vorgehen der Führung in Teheran.

03.Dezember 2019, Zeit- Die iranische Regierung hat über Staatsmedien eingestanden, dass Sicherheitskräfte bei den jüngsten Massenprotesten im Iran tödliche Gewalt angewandt haben. Sicherheitskräfte hätten in mehreren Städten „Randalierer“ erschossen, meldete das Staatsfernsehen. Das Eingeständnis kommt zu einer Zeit, in der die Führung in Teheran wachsender internationaler Kritik am Vorgehen gegen die Proteste ausgesetzt ist.

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Iran – Demonstranten unter Druck

Bei Protesten im Iran vor zwei Wochen sind laut Amnesty International mindestens 106 Demonstranten gestorben (AFP)

Nach den Protesten im Iran ist für die Regierung in Teheran klar: Das Ausland steckt dahinter. Zwar scheint es im Land seit einer Woche wieder ruhig zu sein. Doch die Demonstranten zahlen weiter einen hohen Preis. Festnahmen sind an der Tagesordnung und die Regierung mobilisiert ihre Unterstützer.

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Mindestens 180 Tote bei Iran-Protesten

Bei den schwersten Unruhen seit der islamischen Revolution vor 40 Jahren sind offenbar deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen, als das Regime bislang zugegeben hat.

02.12.2019 – FAZ – Von Rainer Hermann, Riad – Zwei Wochen nach der Niederschlagung der schwersten Unruhen in Iran seit der islamischen Revolution von 1979 besteht zunehmende Gewissheit, dass mindestens 180 Demonstranten getötet worden, möglicherweise sogar mehr als 400. Das iranische Regine hat nach wie vor keine offizielle Zahl der Todesopfer veröffentlicht.

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Iran: Christen zu fünf Jahren Haft verurteilt

Die iranischen Christen Shahrooz Eslamdous und Abdolreza Matthias Haghnejad sitzen im Iran im Gefängnis. Symbolfoto: unsplash.com

02.12.2019 – Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranischen Christen Shahrooz Eslamdous und Abdolreza Matthias Haghnejad benannt. Sie rufen dazu auf, für sie einzutreten und zu beten. Zusammen mit sieben weiteren Angehörigen der im Iran verfolgten „Kirche des Iran“ kamen sie im Februar dieses Jahres in Haft.

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Iran schlägt die Proteste nieder

Der Zorn der Protestierenden richtet sich auch gegen Banken, wie diese ausgebrannte Filiale in Shahriar belegt. (Bild: Abedin Taherkenareh / EPA)

In mehr als hundert Städten gingen Iraner gegen die wachsende Not auf die Strasse. Der Sicherheitsapparat hat die Proteste erstickt. Doch der Unmut über das Regime wächst.

Inga Rogg 25.11.2019- nzz.ch -Die Iraner sind frustriert. Wie gross die Frustration ist, bekam die Regierung Mitte des Monats zu spüren. In mehr als hundert Städten landauf, landab gingen Zehntausende auf die Strasse. Ähnlich wie vor zwei Jahren entzündeten sich die Proteste an wirtschaftlichen Fragen, richteten sich dann aber vermehrt gegen das politische System generell.

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ÖSTERREICHER KAMRAN GHADERI ZU UNRECHT IN HAFT

Der österreichisch-iranische Geschäftsmann Kamran Ghaderi

14.12.2019 – Amnesty international – Der österreichisch-iranische Geschäftsmann Kamran Ghaderi verbüßt nach einem grob unfairen Verfahren eine zehnjährige Gefängnisstrafe. Sie wurde aufgrund von „Geständnissen“ verhängt, die unter Drohungen und verlängerter Einzelhaft zustande kamen. Der Zugang zu seiner Familie und einem Rechtsbeistand wurde ihm lange Zeit verweigert. Zudem benötigt er regelmäßig medizinische Versorgung für einen Tumor im Bein.

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„Ihr Tod darf nicht umsonst sein“

Auswärts keine Probleme: beim Freundschaftsspiel 2015 in Schweden konnten iranische Frauen ihre Mannschaft anfeuern Quelle: AFP/JONATHAN NACKSTRAND

11.09.2019 – Welt – Der Tod einer Frau im Zusammenhang mit dem Stadionverbot für weibliche Fußballfans bringt die Regierung des Iran in Bedrängnis. Spielerlegenden erhöhen den Druck. Selbst die Fifa wird deutlich. Der Nationalelf droht der Ausschluss.

Die Reaktion der Fifa war ungewohnt scharf für einen Verband, der sonst gerne vage und inhaltsarm formuliert. „Wir fordern die iranischen Behörden erneut auf, die Freiheit und Sicherheit aller Frauen zu gewährleisten, die an diesem legitimen Kampf zur Beendigung des Stadionverbots für Frauen im Iran beteiligt sind“, erklärte der Fußball-Weltverband unter dem Eindruck des tragischen Todes einer Iranerin, die sich vergangene Woche selbst in Brand gesetzt hatte – und die nun ihren Verletzungen erlag.

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Iranerin zündet sich selbst an und stirbt – weil sie Strafe für Stadionbesuch fürchtete

Iranische Fußball-Fans (Symbolbild)

Dienstag, 10.09.2019- Focus – Eine junge Frau ist nach einer Protestaktion gegen das Stadionverbot für Frauen im Iran gestorben. Sie hatte sich vergangene Woche vor einem Teheraner Gericht mit Benzin übergossen und angezündet. Am Montagabend erlag sie im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, wie iranische Medien berichteten.

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