US-Regierung spricht von rund 1000 Toten

Das Foto zeigt ausgebrannte Geschäfte in Shahriar westlich von Teheran. (AFP / Atta Kenare)

05. Dezember 2019 – Deutschlandfunk -Nach Einschätzung der US-Regierung haben iranische Sicherheitskräfte bei den jüngsten Protesten möglicherweise mehr als eintausend Menschen getötet.

Wegen der Abschaltung des Internets sei es schwierig, eine exakte Opferzahl zu ermitteln, sagte der Sondergesandte des Außenministeriums für den Iran, Hook. Man wisse aber sicher, dass es viele Hundert gewesen seien.

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Iran: Die Revolte ist nur für den Moment erstickt

Mitte November im iranischen Isfahan: Protest gegen die Erhöhung der Benzinpreise © -/​AFP/​Getty Images

Den Aufruhr nach der Erhöhung der Benzinpreise hat das iranische Regime mit aller Gewalt niedergeschlagen. Gelöst ist damit nichts, die Wut der Bevölkerung gärt weiter.

05 Dezember 2019, Zeit Online – Ein Gastbeitrag von Cornelius Adebahr

Cornelius Adebahr ist selbstständiger Politikberater und Analyst in Berlin, wo er zu europäischen und globalen Fragestellungen arbeitet und den Bürgerdialog über Außenpolitik fördert. Er ist seit Anfang 2006 am Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) tätig und lebte zwischen 2011 und 2016 erst in Teheran, anschließend in Washington, D.C.

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Iran-Proteste: Wiederholt sich 1979?

Foto: Fars News Agency/CC BY 4.0

Die letzten Wochen verdeutlichen, dass Gewalt und Willkür die Machtbasis der iranischen Regierung formen

04.Dezember 2019 – Telepolis – Gerrit Wustmann – Die Proteste in Iran, die sich an Benzinpreiserhöhungen entzündeten und rasch zu Demonstrationen gegen das Regime, gegen Repressionen, Korruption und Armut ausweiteten, sind weitgehend abgeebbt, die tagelangen Internetsperren großteils aufgehoben. Einzelne Städte und Gemeinden haben allerdings bis heute keinen oder nur sehr eingeschränkten Zugang zum Netz, was darauf hindeutet, dass punktuell noch immer Proteste stattfinden.

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Iran gibt die Tötung von Demonstranten zu

208 Menschen sollen in weniger als einer Woche ermordet worden sein.

04.12.2019 – Berliner Zeitung – Teheran – Nach dem Ende der jüngsten Proteste, hat die Iranische Regierung am Montag im Staatsfernsehen erklärt, dass unbewaffnete Demonstranten auf Befehl erschossen wurden. Die Opfer wurden als „Randalierer“ bezeichnet. Wie Amnesty International bekannt gab, wurden dabei mehr als 200 Menschen getötet.

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Iran schießt Proteste zusammen – So blutig war es noch nie

Diese Bank soll während der Proteste in Teheran abgebrannt sein. (Foto: VIA REUTERS)

Proteste wie nie zuvor bringen den Iran an den Rand des Chaos. Das Regime feuert auf Demonstranten, Hunderte dürften getötet worden sein. Dank abgeschaltetem Internet dringen kaum Nachrichten nach außen. Das Land steht an einem Wendepunkt.

DIENSTAG, 03. DEZEMBER 2019-NTV – Von Volker Petersen – Was gerade im Iran passiert ist, hat es in den vergangenen 40 Jahren noch nie gegeben. Hunderttausende Menschen gingen überall im Land auf die Straßen, protestierten, machten ihrer Empörung Luft. Das Regime reagierte mit blanker Gewalt, Einsatzkräfte feuerten in die Menge, Scharfschützen legten gezielt auf Demonstranten an und selbst aus Hubschraubern soll auf die Menschen auf den Straßen geschossen worden sein.

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Iranische Regierung räumt tödliche Gewalt bei Protesten ein

Bei den Massenprotesten im Iran sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen. © Nazanin Tabatabaee/​Reuters

Im Staatsfernsehen hat die Regierung Schüsse auf Demonstrierende durch Sicherheitskräfte zugegeben. International wächst die Kritik am Vorgehen der Führung in Teheran.

03.Dezember 2019, Zeit- Die iranische Regierung hat über Staatsmedien eingestanden, dass Sicherheitskräfte bei den jüngsten Massenprotesten im Iran tödliche Gewalt angewandt haben. Sicherheitskräfte hätten in mehreren Städten „Randalierer“ erschossen, meldete das Staatsfernsehen. Das Eingeständnis kommt zu einer Zeit, in der die Führung in Teheran wachsender internationaler Kritik am Vorgehen gegen die Proteste ausgesetzt ist.

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Iran – Demonstranten unter Druck

Bei Protesten im Iran vor zwei Wochen sind laut Amnesty International mindestens 106 Demonstranten gestorben (AFP)

Nach den Protesten im Iran ist für die Regierung in Teheran klar: Das Ausland steckt dahinter. Zwar scheint es im Land seit einer Woche wieder ruhig zu sein. Doch die Demonstranten zahlen weiter einen hohen Preis. Festnahmen sind an der Tagesordnung und die Regierung mobilisiert ihre Unterstützer.

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Mindestens 180 Tote bei Iran-Protesten

Bei den schwersten Unruhen seit der islamischen Revolution vor 40 Jahren sind offenbar deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen, als das Regime bislang zugegeben hat.

02.12.2019 – FAZ – Von Rainer Hermann, Riad – Zwei Wochen nach der Niederschlagung der schwersten Unruhen in Iran seit der islamischen Revolution von 1979 besteht zunehmende Gewissheit, dass mindestens 180 Demonstranten getötet worden, möglicherweise sogar mehr als 400. Das iranische Regine hat nach wie vor keine offizielle Zahl der Todesopfer veröffentlicht.

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Iran: Christen zu fünf Jahren Haft verurteilt

Die iranischen Christen Shahrooz Eslamdous und Abdolreza Matthias Haghnejad sitzen im Iran im Gefängnis. Symbolfoto: unsplash.com

02.12.2019 – Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Als „Gefangene des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea die iranischen Christen Shahrooz Eslamdous und Abdolreza Matthias Haghnejad benannt. Sie rufen dazu auf, für sie einzutreten und zu beten. Zusammen mit sieben weiteren Angehörigen der im Iran verfolgten „Kirche des Iran“ kamen sie im Februar dieses Jahres in Haft.

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Iran schlägt die Proteste nieder

Der Zorn der Protestierenden richtet sich auch gegen Banken, wie diese ausgebrannte Filiale in Shahriar belegt. (Bild: Abedin Taherkenareh / EPA)

In mehr als hundert Städten gingen Iraner gegen die wachsende Not auf die Strasse. Der Sicherheitsapparat hat die Proteste erstickt. Doch der Unmut über das Regime wächst.

Inga Rogg 25.11.2019- nzz.ch -Die Iraner sind frustriert. Wie gross die Frustration ist, bekam die Regierung Mitte des Monats zu spüren. In mehr als hundert Städten landauf, landab gingen Zehntausende auf die Strasse. Ähnlich wie vor zwei Jahren entzündeten sich die Proteste an wirtschaftlichen Fragen, richteten sich dann aber vermehrt gegen das politische System generell.

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