{"id":156,"date":"2014-09-05T17:46:56","date_gmt":"2014-09-05T15:46:56","guid":{"rendered":"http:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php\/2014\/09\/05\/islamisten-ziehen-als-scharia-polizei-durch-wuppertal\/"},"modified":"2014-09-05T17:46:56","modified_gmt":"2014-09-05T15:46:56","slug":"islamisten-ziehen-als-scharia-polizei-durch-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/?p=156","title":{"rendered":"Islamisten ziehen als \u201eScharia-Polizei\u201c durch Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"> \t05.September 2014 &#8211; Frankfurter Allgemeine &#8211; Junge Salafisten sind als &bdquo;Scharia-Polizei&ldquo; durch Wuppertal gezogen. Sie belehren Passanten und n&auml;chtliche Disco-G&auml;nger &uuml;ber ihren Verhaltenskodex. Auch in anderen St&auml;dten wollen sie in Zukunft t&auml;tig werden. Salafisten sind in Wuppertal mehrfach als &bdquo;Scharia-Polizei&ldquo; aufgetreten und nachts durch die Stra&szlig;en patrouilliert. Die M&auml;nner h&auml;tten orange Westen mit dem Aufdruck &bdquo;Shariah Police&ldquo; getragen. Man habe ein Verfahren gegen elf M&auml;nner wegen Versto&szlig;es gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet und dazu ihre Personalien aufgenommen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \tDie Islamisten im Alter von 19 bis 33 Jahren seien nicht festgenommen worden, es habe rechtlich auch keine Handhabe gegeben, die Westen sicherzustellen.<br \/> \tMedienberichten zufolge seien die M&auml;nner durch die Stra&szlig;en gezogen und h&auml;tten Passanten angesprochen. Sie h&auml;tten die Leute zu Predigten eingeladen, hie&szlig; es. Auch seien sie in Gesch&auml;fte gegangen und h&auml;tten die Kunden auf ihren Verhaltenskodex aufmerksam gemacht. &bdquo;Der Westen&ldquo; berichtet gar, sie h&auml;tten versucht jugendliche Disco-G&auml;nger vom Besuch der Tanzveranstaltungen abzuhalten. Sie k&uuml;ndigten an, dass auch in anderen St&auml;dten solche Aktionen geplant seien.<br \/> \tDie Polizei verst&auml;rkte ihre Pr&auml;senz in der Innenstadt. Die Bev&ouml;lkerung wurde gebeten, bei verd&auml;chtigen Beobachtungen die Notrufnummer 110 zu w&auml;hlen. &bdquo;Das Gewaltmonopol liegt ausschlie&szlig;lich beim Staat! Ein Auftreten, das einsch&uuml;chtert, verunsichert oder provoziert, wird nicht geduldet&ldquo;, k&uuml;ndigte Wuppertals Polizeipr&auml;sidentin Birgitta Radermacher an. &bdquo;W&auml;hlen Sie 110, wenn Sie diesen Leuten begegnen.&ldquo;<\/p>\n<p> \thttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PMQF0iUDHYo<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"> \t&bdquo;Diese Westen werten wir als Uniformierung&ldquo;, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft. Insoweit junge Menschen angesprochen worden sein sollen, eine Diskothek nicht zu betreten, m&uuml;sse gepr&uuml;ft werden, ob auch eine N&ouml;tigung vorliege. &bdquo;Das blo&szlig;e Empfehlen religi&ouml;ser Regeln ist aber nicht strafbar&ldquo;, sagte der Staatsanwalt.<br \/> \tDie selbst ernannten Sittenw&auml;chter erheben mit gelben Flyern den Anspruch: &bdquo;Shariah Controlled Zone&ldquo; (Scharia-kontrollierte Zone). Auf ihnen sind Verhaltensregeln der radikalen Moslems festgehalten: Kein Alkohol, kein Gl&uuml;cksspiel, keine Musik und Konzerte, keine Pornografie und Prostitution, keine Drogen.<br \/> \t&Uuml;ber ihre Umtriebe stellten die Salafisten ein mehrmin&uuml;tiges Propaganda-Video ins Internet. Auch haben sie Bilder ihrer n&auml;chtlichen Aktionen beim sozialen Netzwerk Facebook pr&auml;sentiert. Die Polizei wertete das Auftreten als Anwerbeversuch junger Menschen.<br \/> \tWuppertal gilt als Hochburg der Salafisten<br \/> \tBei der Vorstellung des j&uuml;ngsten Verfassungsschutzberichtes wurde Wuppertal als Hochburg der Salafisten genannt, deren Anh&auml;ngerschaft in Nordrhein-Westfalen inzwischen auf 1800 gestiegen ist. F&uuml;r den Wuppertaler Integrationsbeauftragten Hans-J&uuml;rgen Lemmer ist der Auftritt der &bdquo;Scharia-Polizei&ldquo; eine &bdquo;gezielte Provokation&ldquo;. &bdquo;Das ist eine h&ouml;chst gef&auml;hrliche Truppe, die f&uuml;r den Heiligen Krieg rekrutiert&ldquo;, sagte er der &bdquo;Westdeutschen Zeitung&ldquo;. Die Aktion hat ihr Vorbild in London: Dort patrouillierten Islamisten bereits vor einem Jahr nachts durch die Stra&szlig;en.<br \/> \tWuppertals Oberb&uuml;rgermeister Peter Jung (CDU) zeigt sich alarmiert: Man verurteile die Aktion &bdquo;aufs Sch&auml;rfste&ldquo;, ein solches Verhalten d&uuml;rfe nicht geduldet werden. &bdquo;Diese Personen wollen bewusst provozieren und einsch&uuml;chtern und uns ihre Ideologie aufzwingen. Das lassen wir nicht zu.&ldquo; Die CDU-Opposition im NRW-Landtag regt bereits Gesetzesversch&auml;rfungen an: &bdquo;Das darf sich ein wehrhafter Rechtsstaat nicht bieten lassen.&ldquo; Doch der Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft zeigt auf, in welchem Dilemma die Strafverfolger stecken: &bdquo;Das blo&szlig;e Empfehlen religi&ouml;ser Regeln ist nicht strafbar&ldquo;, sagt Wolf-Tilmann Baumert.<\/p>\n<p> \tQuelle: ok&uuml;.\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"> \t05.September 2014 &#8211; Frankfurter Allgemeine &#8211; Junge Salafisten sind als &bdquo;Scharia-Polizei&ldquo; durch Wuppertal gezogen. Sie belehren Passanten und n&auml;chtliche Disco-G&auml;nger &uuml;ber ihren Verhaltenskodex. Auch in anderen St&auml;dten wollen sie in Zukunft t&auml;tig werden. Salafisten sind in Wuppertal mehrfach als &bdquo;Scharia-Polizei&ldquo; aufgetreten und nachts durch die Stra&szlig;en patrouilliert. Die M&auml;nner h&auml;tten orange Westen mit dem Aufdruck &bdquo;Shariah Police&ldquo; getragen. 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