{"id":272,"date":"2017-11-13T11:33:58","date_gmt":"2017-11-13T10:33:58","guid":{"rendered":"http:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php\/2017\/11\/13\/provinz-kermanschah-erdbeben\/"},"modified":"2018-02-27T01:21:21","modified_gmt":"2018-02-27T00:21:21","slug":"provinz-kermanschah-erdbeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/?p=272","title":{"rendered":"Provinz Kermanschah-Erdbeben: Mehr als 400 Tote in Kurdenregion"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">13.11.2017 &#8211; ZDF &#8211; Nach dem schweren Beben in der iranisch-irakischen Grenzregion steigt die Zahl der Opfer. Die iranischen Beh\u00f6rden sprechen von mehr als 400 Toten und 6.600 Verletzten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\"><!--more-->Das schwere Erdbeben in der Grenzregion zwischen Iran und dem Nordirak hat mindestens 400 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens 6.600 Menschen wurden verletzt, wie das iranische Innenministerium mitteilte. Weitere Opfer wurden bef\u00fcrchtet. Das Beben der St\u00e4rke 7,3 hatte am Sonntagabend die von Kurden bewohnte Region ersch\u00fcttert. Das Zentrum lag in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah rund 500 Kilometer westlich der Hauptstadt Teheran.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Iranische soziale Medien und Nachrichtenagenturen zeigten Bilder und Videos, wie Menschen bei den Ersch\u00fctterungen in der Nacht aus ihren H\u00e4usern rannten. Sp\u00e4ter am Abend wurde ein Nachbeben der St\u00e4rke 4,5 registriert, am fr\u00fchen Montagmorgen gab es ein weiteres Nachbeben der St\u00e4rke 4,7. Aus Angst vor weiteren Erdst\u00f6\u00dfen verlie\u00dfen zahlreiche Familien ihre H\u00e4user und verbrachten die Nacht unter freiem Himmel. Die Schulen in den gesamten Grenzprovinzen zum Nordirak sollten am Montag geschlossen bleiben. Die irakischen Grenzst\u00e4dte Halabdscha und Sulaimaniyya riefen Medienberichten zufolge den\u00a0Notstand aus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Hilfe zugesagt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Rettungskr\u00e4fte in der ErdbebenregionQuelle: dpa<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Die betroffene Gegend ist eine abgelegene\u00a0Bergregion, die vergleichsweise d\u00fcnn besiedelt ist. Das genaue Ausma\u00df der Katastrophe war in der Nacht noch nicht abzusehen. Mehrere kurdische Medien berichteten, das Beben sei in zahlreichen kurdischen\u00a0St\u00e4dten und Provinzen wie Halabdscha, Erbil und Duhok zu sp\u00fcren gewesen. Nach Angaben des Roten Halbmonds waren besonders die drei Grenzst\u00e4dte Sare Pole Sahab, Ghassre Schirin und Asgal von dem Beben betroffen. In diesen drei St\u00e4dten wurden die meisten Tote gez\u00e4hlt. In der Provinzhauptstadt Kermanschah gab es weniger Tote und Sch\u00e4den, trotzdem verbrachten zahlreiche Menschen die Nacht aus Angst vor weiteren Beben au\u00dferhalb im Freien.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Die Krankenh\u00e4user in Kermanschah, wo die meisten Verletzten behandelt werden, sind laut Augenzeugen \u00fcberfordert. Das Gesundheitsministerium in Teheran hat daher mehr als 100 \u00c4rzte in die Region entsandt, um in mobilen Kliniken in den Grenzst\u00e4dten den Menschen zu helfen. Die Schwerverletzten werden nach\u00a0Teheran geschickt. Pr\u00e4sident Hassan Ruhani wird am Dienstag die Erdbebengebete besuchen. Am Montag versprach er den von dem Beben betroffenen Menschen jede m\u00f6gliche Hilfe. Das Beben habe f\u00fcr alle Ministerien h\u00f6chste Priorit\u00e4t, so der Pr\u00e4sident.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Auch die Organisation Roter Halbmond in der T\u00fcrkei sowie das t\u00fcrkische Gesundheitsministerium sagten den Betroffenen ihre Hilfe zu. Laut einem Bericht des kurdischen Fernsehsenders Rudaw will der Rote\u00a0Halbmond unter anderem 3.000 Zelte, jeweils 10.000 Betten und Decken sowie mobile K\u00fcchen und Heizger\u00e4te in die Region senden. Auch das International Rescue Committee teilte mit, man beobachte die Situation in dem Erdbebengebiet und halte sich f\u00fcr Eins\u00e4tze bereit.<\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Auch Beben in Costa Rica<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Auch in Mittelamerika zitterte am Sonntagabend die Erde. Das Zentrum des Bebens der St\u00e4rke 6,4 lag 23 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich des Badeortes Jac\u00f3 an Costa Ricas Pazifikk\u00fcste, wie die Seismologische Beobachtungsstelle des Landes mitteilte. Demnach wurden in der Region mehrere Nachbeben registriert, das heftigste mit einer St\u00e4rke von 5,1. Es gibt Berichte \u00fcber zwei Schwerverletzte. In einigen Teilen des zentralamerikanischen Landes fiel der Strom aus. Die K\u00fcstenregion ist vor allem bei Surfern beliebt. In der Stadt Alajuela kam es zu Stromausf\u00e4llen, wie die Zeitung &#8220;La Naci\u00f3n&#8221; berichtete. Die gesamte Westk\u00fcste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der f\u00fcr seine seismische Aktivit\u00e4t bekannt ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Laut dem Geoforschungszentrum Potsdam lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Quelle: ZDF<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;\">Quelle: dpa, ap<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">13.11.2017 &#8211; ZDF &#8211; <strong>Nach dem schweren Beben in der iranisch-irakischen Grenzregion steigt die Zahl der Opfer. Die iranischen Beh\u00f6rden sprechen von mehr als 400 Toten und 6.600 Verletzten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schwere Erdbeben in der Grenzregion zwischen Iran und dem Nordirak hat mindestens 400 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens 6.600 Menschen wurden verletzt, wie das iranische Innenministerium mitteilte. Weitere Opfer wurden bef\u00fcrchtet. Das Beben der St\u00e4rke 7,3 hatte am Sonntagabend die von Kurden bewohnte Region ersch\u00fcttert. Das Zentrum lag in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah rund 500 Kilometer westlich der Hauptstadt Teheran.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[322],"tags":[298],"class_list":["post-272","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news","tag-erdbeben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=272"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/272\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":350,"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/272\/revisions\/350"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=272"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}