{"id":539,"date":"2018-03-14T19:23:07","date_gmt":"2018-03-14T18:23:07","guid":{"rendered":"http:\/\/iransos.com\/deutsch\/?p=539"},"modified":"2018-03-14T19:23:07","modified_gmt":"2018-03-14T18:23:07","slug":"schutzweste-rettet-soldaten-bei-messer-angriff-vor-botschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iransos.com\/deutsch\/?p=539","title":{"rendered":"Schutzweste rettet Soldaten bei Messer-Angriff vor Botschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium\" src=\"http:\/\/iransos.com\/deutsch\/images\/2011\/i\/ir-b-r-wien.jpg\" width=\"600\" height=\"450\" \/>dpa,\u00a012.03.2018 &#8211; Der Wachposten, der vor dem Geb\u00e4ude im Wiener Bezirk Hietzing alleine im Dienst gewesen ist, hat zun\u00e4chst vergeblich Pfefferspray eingesetzt. Foto: Hans Punz\/APA<em>\u00a0(Foto: dpa)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><strong>Wien.<\/strong><br \/>\nEin 26-j\u00e4hriger Mann ist bei einem Angriff auf einen Wachsoldaten vor der Residenz des iranischen Botschafters in Wien erschossen worden. Der 23-j\u00e4hrige Soldat habe erst vergeblich versucht, den Angreifer mit Pfefferspray zu stoppen, teilte die Polizei am Montag mit. Dann habe er zur Pistole gegriffen und mindestens vier Sch\u00fcsse abgegeben. Zwei davon trafen den 26-J\u00e4hrigen t\u00f6dlich. Er starb noch am Tatort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Motiv des Mannes mit \u00f6sterreichischem Pass und \u00e4gyptischen Wurzeln ist noch unklar. Eine Durchsuchung der Wohnung des T\u00e4ters erbrachte laut Polizei keine Hinweise auf das Motiv. Es seien aber Datentr\u00e4ger beschlagnahmt worden, hie\u00df es. Als Reaktion auf den Vorfall wurde die Bewachung der Botschaften in Wien verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stichschutzweste hat nach Darstellung der Polizei dem Angegriffenen das Leben gerettet. &#8220;Auf der Weste sind mehrere Einstiche zu sehen. Ohne diesen Schutz w\u00e4re er tot gewesen, hundertprozentig&#8221;, sagte ein Polizeisprecher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00e4tselraten herrscht weiter \u00fcber die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr den Angriff gegen Mitternacht. &#8220;Die Hintergr\u00fcnde der Tat sowie das Tatmotiv sind zum jetzigen Zeitpunkt noch v\u00f6llig unklar und Gegenstand intensiver Ermittlungen durch das Landesamt f\u00fcr Verfassungsschutz und Terrorismusbek\u00e4mpfung&#8221;, sagte der Sprecher weiter. Weder ein terroristischer Hintergrund noch sonstige Motive oder psychische Probleme k\u00f6nnten ausgeschlossen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Heer bewacht zur Unterst\u00fctzung der Polizei mehrere diplomatische Einrichtungen in Wien. Der angegriffene Wachsoldat war vor der Residenz postiert; ein Wachh\u00e4uschen oder \u00c4hnliches wie bei manchen anderen derartigen Objekten existiert dort nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Soldat befand sich am Montag weiterhin im Krankenhaus. Er hat nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums eine leichte Verletzung am Oberarm erlitten. Der 23-J\u00e4hrige sei nach dem Angriff und dem Waffengebrauch &#8220;psychologisch nat\u00fcrlich entsprechend herausgefordert&#8221;. Er werde psychologisch betreut, sagte der Sprecher weiter. Routinem\u00e4\u00dfig werde wohl eine interne Untersuchungskommission eingesetzt, wie nach Schusswaffengebrauch im Dienst \u00fcblich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Schutz diplomatischer Einrichtungen &#8211; seit Mitte 2016 unterst\u00fctzt das \u00f6sterreichische Bundesheer die Polizei &#8211; sind nach Angaben des Ministeriums in Wien 110 bis 120 Heeresangeh\u00f6rige im Einsatz. Einen Angriff mit anschlie\u00dfendem Schusswaffengebrauch habe es zuvor seit Einrichtung des \u00dcberwachungseinsatzes noch nicht gegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dpa,\u00a012.03.2018 &#8211; Der Wachposten, der vor dem Geb\u00e4ude im Wiener Bezirk Hietzing alleine im Dienst gewesen ist, hat zun\u00e4chst vergeblich Pfefferspray eingesetzt. 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