Iran: 1.600 Euro für Schwerstarbeit

28.10.14 – RF-News- Das Syndikat der Metall-Mechanik Arbeiter Iran hat vor Kurzem folgende Pressemitteilung veröffentlicht: "Am 6. Oktober haben die Arbeiter bei „Iran Khodro“ (dem größten Automobil-Konzern des Iran, Anm. d. Red.) in der Montagehalle der Fabrik einen zweitägigen Streik begonnen.

Der Generaldirektor des Werks, Hashem Yekeh Zaree, hatte vor einem Monat versprochen, die Arbeiterlöhne zu erhöhen, hat aber sein Wort nicht gehalten. Aus Protest sind die Arbeiter mittags nicht in die Kantine gegangen und haben ihre Arbeit niedergelegt. Am zweiten Tag des Streiks kam dann der Chef erneut und erklärte: 600.000 Tuman (umgerechnet 1.600 Euro) was wir bekämen, sei der reguläre Lohn den der Staat offiziell bestimmt habe. Das könne er nicht ändern.
Ein Arbeiter sagte: 'Die Firma hat vor zwei Wochen 150 neue Arbeiter bei uns in diese Halle geschickt, aber wegen der zu schweren Arbeit in dieser Halle konnten sie es nicht länger aushalten als nur zehn Tage. Alle hätten ohne zu kündigen das Werk verlassen.'
Zur Zeit wird bei „Iran Khodro“ mit vollen Kapazitäten gearbeitet. Dadurch explodieren die Gewinne. Davon profitieren jedoch nur die höheren Direktoren,während sie für uns an Lohnerhöhungen gar nicht denken. Das Geld ,das wir erarbeiten bekommen nur die höhere Direktoren als Honorar."

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