Aus mit der Demokratie, her mit dem billigen Öl: So begann der Konflikt zwischen dem Iran und der USA

18.03.2021-Kontrast – Von Raphael Bossniak & Sara Mohammadi  Im Jahr 1906 wurde der Iran als einer der ersten Staaten im Nahen Osten offiziell eine Demokratie. Um sich aber billiges Öl aus dem Land zu sichern, stürzten die USA und Großbritannien 1953 den fortschrittlichen Premier Mohammad Mossadegh und machten den Iran zu einer „pro-westlichen“ Diktatur. Damit zerstörten sie auch eine große Chance, dass der Iran zum Vorbild für einen demokratischen, friedlichen Nahen Osten wird. Und seitdem stehen die USA und der Iran fast ständig miteinander auf Kriegsfuß. „Aus mit der Demokratie, her mit dem billigen Öl: So begann der Konflikt zwischen dem Iran und der USA“ weiterlesen

Nazanin Zaghari-Ratcliffe soll nach fünf Jahren Haft erneut vor Gericht

Die britisch-iranische Doppelstaatsbürgerin ist erst seit Sonntag frei. In wenigen Tagen beginnt im Iran der nächste Prozess gegen sie

10-März 2021, Der Standard – Frei, aber womöglich nur auf Abruf: Es sei schmerzhaft gewesen, erzählt der Ehemann von Nazanin Zaghari-Ratcliffe, der sechsjährigen Gabriella klarzumachen, dass ihre Mummy auch nach fünf Jahren nicht aus dem Iran heim, nach Großbritannien, kommen kann. „Nazanin Zaghari-Ratcliffe soll nach fünf Jahren Haft erneut vor Gericht“ weiterlesen

UN-Bericht über die Menschenrechtslage im Iran

Von Peitschenhieben bis zur Todesstrafe: Der Bericht geht auch auf die Verfolgung von sexuellen Minderheiten im Iran ein.

Kersten Knipp, Deutsche Welle -27. Februar 2021-  Die Beamten interessierten sich für alles, was in der Wohnung des jungen Mannes Aufschluss über die „Verfehlungen“ des Beschuldigten geben könnte, vom Wäscheschrank bis zum Computer. Denn Sahand, so der Name des jungen Mannes, hatte gegen die Prinzipien und Gesetze der Islamischen Republik Iran verstoßen: Er war in flagranti erwischt worden, im Bett mit einem anderen Mann. Ein Verwandter hatte die beiden ertappt. (…)

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»Das grenzt an Sklaverei«

Ihr Ehemann verbot Samira Zargari offenbar, zur Ski-WM nach Italien zu reisen. Eine Rennfahrerin hofft, dass die Gesetze geändert werden. In Iran fällt die Kritik teils scharf aus.

Samira Zargari

18.02.2021, Spiegel- Irans Cheftrainerin Samira Sargari reiste nicht zur Weltmeisterschaft im Alpin-Ski nach Cortina d’Ampezzo. Offenbar verbot ihr Ehemann ihr die Reise nach Italien – ein iranisches Gesetz, das dies ermöglicht, wird nun von Menschenrechtlern kritisiert und sogar mit Sklaverei verglichen. „»Das grenzt an Sklaverei«“ weiterlesen

Grüne fordern Freilassung im Iran inhaftierter Österreicher

Massud Mossaheb

28.01.2020 –ORF– Die Grünen kritisieren „zunehmende Menschenrechtsverletzungen“ im Iran und fordern die Freilassung von politischen Gefangenen aus dem In- und Ausland. Das Festhalten von Österreichern in Foltergefängnissen bezeichnete Menschenrechtssprecherin Ewa Ernst-Dziedzic als „Provokation“. Die internationale Gemeinschaft müsse endlich handeln, eine rote Linie ziehen und die „völkerrechtlichen Verpflichtungen des Iran“ einfordern, verlangte Ernst-Dziedzic. „Grüne fordern Freilassung im Iran inhaftierter Österreicher“ weiterlesen

Vereitelter Terroranschlag: Die iranische Bombe, die in Wien landete

In Belgien steht ein iranischer Diplomat aus Wien vor Gericht. Er soll über Wien eine Bombe nach Europa geschmuggelt haben

19.Jänner 2021, Der Standard- Christof Mackinger -Er soll mit einer Bombe im Gepäck in Schechat gelandet sein, jetz steht er in Belgien vor Gericht: Die Geschichte des iranischen „Diplomaten“ und mutmaßlichen Geheimdienstoffiziers A. A. klingt wie aus einem Spionageroman- und sie hat Nachrichtendienste in ganz Europa beschäftigt. Während eines „zivilen Linienflugs zwischen dem Iran und Österreich“ soll A. A. den für den Anschlag bestimmten Sprengstoff transportiert“ haben, ist in Unterlagen des belgischen Geheimdiensts zu lesen. „Vereitelter Terroranschlag: Die iranische Bombe, die in Wien landete“ weiterlesen