UN-Bericht über die Menschenrechtslage im Iran

Von Peitschenhieben bis zur Todesstrafe: Der Bericht geht auch auf die Verfolgung von sexuellen Minderheiten im Iran ein.

Kersten Knipp, Deutsche Welle -27. Februar 2021-  Die Beamten interessierten sich für alles, was in der Wohnung des jungen Mannes Aufschluss über die „Verfehlungen“ des Beschuldigten geben könnte, vom Wäscheschrank bis zum Computer. Denn Sahand, so der Name des jungen Mannes, hatte gegen die Prinzipien und Gesetze der Islamischen Republik Iran verstoßen: Er war in flagranti erwischt worden, im Bett mit einem anderen Mann. Ein Verwandter hatte die beiden ertappt. (…)

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Grüne fordern Freilassung im Iran inhaftierter Österreicher

Massud Mossaheb

28.01.2020 –ORF– Die Grünen kritisieren „zunehmende Menschenrechtsverletzungen“ im Iran und fordern die Freilassung von politischen Gefangenen aus dem In- und Ausland. Das Festhalten von Österreichern in Foltergefängnissen bezeichnete Menschenrechtssprecherin Ewa Ernst-Dziedzic als „Provokation“. Die internationale Gemeinschaft müsse endlich handeln, eine rote Linie ziehen und die „völkerrechtlichen Verpflichtungen des Iran“ einfordern, verlangte Ernst-Dziedzic. „Grüne fordern Freilassung im Iran inhaftierter Österreicher“ weiterlesen

#Nicht_Hinrichten

Im September starb Navid Afkari im Iran. Im November 2019 wurden Hunderte Demonstranten erschossen. Ihr Tod und die vielen Hinrichtungen dürfen nicht hingenommen werden.

Von Ayeda Alavie – 24 November 2020,  Todesstrafen und Hinrichtungen gab es schon immer im Iran, aber seit der Islamischen Revolution vor 42 Jahren ist die Hinrichtung zu einem Instrument geworden, mit dem die Regierung Ordnung schaffen, erziehen und Angst verbreiten will. Von Gerechtigkeit kann hier nicht die Rede sein, auch wenn die islamische Justiz im Iran anderer Meinung ist und deren höchster Chef, Ebrahim Raisi, selbst sagt, dass er stolz auf brutale Strafen – wie etwa das Abhacken von Händen bei Diebstahl – sei.

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Deutschland und 46 andere Staaten prangern Unterdrückung im Iran an

25.09.2020-epd- Genf (epd). Deutschland und 46 andere Staaten haben vor dem UN-Menschenrechtsrat Folter, Unterdrückung und Gewalt gegen Oppositionelle im Iran verurteilt. Die andauernden Menschenrechtsverletzungen im Iran seien sehr besorgniserregend, sagte der deutsche Botschafter bei den UN, Michael Freiherr von Ungern-Sternberg, am Freitag in Genf.

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Dr. Ahmadreza Djalali befindet sich wieder in Todesgefahr

Der in Schweden ansässige iranische Arzt und Wissenschaftler Dr. Ahmadreza Djalali wurde im April 2016 während eines Kongressbesuches im Iran festgenommen. Er verbrachte zunächst drei Monate in Einzelhaft und ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand. Er wurde während dieser Zeit gefoltert und unter Druck gesetzt, ein „Geständnis“ darüber abzulegen, dass er ein Spion für den Geheimdienst Mossad sei. Laut Informationen von Amnesty International habe man ihm gedroht, ihn hinzurichten und seine in Schweden lebenden Kinder sowie seine im Iran lebende Mutter zu töten. „Dr. Ahmadreza Djalali befindet sich wieder in Todesgefahr“ weiterlesen

NASRIN SOTOUDEH IM HUNGERSTREIK

Im Iran befinden sich hunderte Menschen zu Unrecht im Gefängnis. Viele von ihnen sind gewaltlose politische Gefangene, die nur in Haft sind, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben.

Zugleich ist der Iran von der Corona-Krise besonders schwer getroffen. Die hygienischen Zustände in den Gefängnissen sind miserabel. Es werden nur wenige Vorkehrungen getroffen, um die Verbreitung der Krankheit innerhalb der Haftanstalten zu verhindern.

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Sacharow-Preisträgerin Sotoudeh tritt in Hungerstreik

Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh

Tausende Menschen sitzen aus politischen Gründen in iranischen Gefängnissen. Die verheerenden Haftbedingungen fördern die Verbreitung des Coronavirus – und bringen die Inhaftierten laut Nasrin Sotoudeh in Lebensgefahr.

17.03.2020 – Spiegel – Von Christoph Sydow – Die inhaftierte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh fürchtet wegen der Corona-Epidemie um ihr Leben. „Das tödliche Virus wird politische Gefangene oder deren Familien töten“, teilt die 56-Jährige in einer Nachricht mit, die in ihrem Namen auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht wurde. Aus diesem Grund sei sie am Montag in den Hungerstreik getreten.

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Keine Unterstützung für Mullahs im Iran        

Regimewechsel –  Der persische Stolz stirbt auf der Straße für ein besseres Leben ohne Mullahs / Kritik an einem Artikel von Katajun Amirpur

27.01.2020 – der Freitag- Kimia Shahverdi – In der „Süddeutschen“ erschien am 21. Januar einen Artikel der „Iran-Expertin“ Katajun Amirpur mit der Überschrift „Der persische Stolz“. Dort schreibt die Professorin für Islamwissenschaft am Orientalischen Seminar der Universität zu Köln über eine Zustandsbeschreibung der iranischen Gesellschaft im Zuge der iranischen Volksaufstände und dem Tod von Qassem Soleimani, dem Oberkommandeur der terroristischen Quds Force in den Revolutionsgarden (IRGC).

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UN-Hochkommissarin ist alarmiert wegen Gewaltwelle im Iran

Das gewaltsame Vorgehen des Iran gegen regierungskritische Demonstranten hat die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, auf den Plan gerufen. Sie zeigt sich wegen der Berichte sehr besorgt.

06.12.2019- DW – Bei den Unruhen in dem islamischen Gottesstaat seien mindestens 208 Menschen getötet worden, darunter zwölf Minderjährige, erklärte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, in Genf. Seit Beginn der Proteste Mitte November seien mindestens 7.000 Menschen festgenommen worden. Es gebe Berichte über Misshandlungen, um falsche Geständnisse zu erzwingen. Vielen drohe offenbar die Todesstrafe. Die Bedingungen, unter denen die Menschen inhaftiert werden, und ihre körperliche Behandlung seien sehr besorgniserregend, betonte Bachelet. Sie verlangte von den Behörden eine völlige Transparenz über die Zahl der Opfer und Inhaftierten.

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Iran – Demonstranten unter Druck

Bei Protesten im Iran vor zwei Wochen sind laut Amnesty International mindestens 106 Demonstranten gestorben (AFP)

Nach den Protesten im Iran ist für die Regierung in Teheran klar: Das Ausland steckt dahinter. Zwar scheint es im Land seit einer Woche wieder ruhig zu sein. Doch die Demonstranten zahlen weiter einen hohen Preis. Festnahmen sind an der Tagesordnung und die Regierung mobilisiert ihre Unterstützer.

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