Hinrichtung durch Enthaupten und Kreuzigung stoppen

2015-09-29 – Saudi-Arabien will einen 21-Jährigen köpfen und seine Leiche – ans Kreuz geschlagen – zur Schau stellen. Dabei hat das Land gerade eine Schlüsselposition im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen erhalten. Das ist grotesk, ja, fast schon zynisch.

Ali Mohammed al-Nimr war erst 17, als er bei einer Demonstration gegen das Königshaus verhaftet wurde. Ein Geständnis, unter Folter erzwungen, führte zu seinem Todesurteil. Und er ist keineswegs das einzige Opfer: In Saudi-Arabien sind allein in diesem Jahr schon 100 Menschen hingerichtet worden. Das sind alle zwei Tage ein Mensch.

Frankreich hat Saudi-Arabien bereits ersucht, auf die Hinrichtung zu verzichten. Doch auch die USA, Deutschland und Großbritannien pflegen kuschelig-enge Beziehungen zum saudi-arabischen Könighaus. Wenn wir ihnen unsere Empörung zeigen, können wir sie dazu bringen, in Alis Sinn Druck auf ihre saudi-arabischen Partner auszuüben. Unterzeichnen Sie jetzt und retten Sie Alis Leben. Dieser Menschenrechtsskandal muss gestoppt werden. Ali kann jeden Augenblick hingerichtet werden.

Saudi-Arabien steht kurz davor, den 21 Jahre alten Ali Mohammed al-Nimr hinzurichten und seinen Körper öffentlich auszustellen. Menschenrechtsexperten sagen, sein Geständnis sei unter Folter entstanden. Er war zur Tatzeit minderjährig, und seine Hinrichtung ist rechtswidrig. Wir rufen Sie auf, vom Königreich einen Stop der Hinrichtung zu fordern und Saudi-Arabiens Berufung in den UN-Menschenrechtsrat anzufechten. Unsere Welt muss sicherstellen, dass das Überwachen der Menschenrechte in der Hand von Regierungen mit starken Menschenrechtshintergründen liegen.

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