Iran: Menschenrechtlerin Sotudeh muss zurück ins Gefängnis

02.12.2020-ORF- Die iranische Menschenrechtlerin Nasrin Sotudeh muss nach Angaben ihres Ehemannes zurück ins Gefängnis. „Uns wurde heute mitgeteilt, dass Nasrin in die Frauenanstalt Gharchak zurück muss,“ teilte Resa Chandan heute über Twitter mit. Laut Chandan hat die Justiz die Anweisungen der Ärzte, die Sotudehs Hafturlaub um zwei Wochen verlängert hatten, ignoriert. „Iran: Menschenrechtlerin Sotudeh muss zurück ins Gefängnis“ weiterlesen

Iranische Frauenrechtlerin im Krankenhaus

21.09.2020-WELT- Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh protestiert seit August mit einem Hungerstreik gegen das iranische Regime. Nun hat sich ihr Zustand drastisch verschlechtert.

Der Gesundheitszustand der inhaftierten iranischen Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh hat sich dramatisch verschlechtert. Am Wochenende teilte ihr Ehemann Reza Khandan auf Twitter mit, sie sei mit Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. „Iranische Frauenrechtlerin im Krankenhaus“ weiterlesen

NASRIN SOTOUDEH IM HUNGERSTREIK

Im Iran befinden sich hunderte Menschen zu Unrecht im Gefängnis. Viele von ihnen sind gewaltlose politische Gefangene, die nur in Haft sind, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben.

Zugleich ist der Iran von der Corona-Krise besonders schwer getroffen. Die hygienischen Zustände in den Gefängnissen sind miserabel. Es werden nur wenige Vorkehrungen getroffen, um die Verbreitung der Krankheit innerhalb der Haftanstalten zu verhindern.

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Menschenrechtsaktivistin Sotudeh darf im Iran wieder arbeiten

31.08.2014 -Blick- Teheran – Die iranische Menschenrechtsaktivistin Nasrin Sotudeh darf nach vier Jahren wieder als Anwältin arbeiten. Nach Angaben des Nachrichtenportals Jaras vom Sonntag hat ein Gericht in Teheran das Arbeitsverbot für die 51-Jährige aufgehoben.

Auch ihr Ehemann, Resa Chandan, bestätigte den Gerichtsbeschluss. Die Sacharow-Preisträgerin war 2010 wegen angeblicher Propaganda gegen das Establishment zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde später auf sechs Jahre reduziert.
Nach der Wahl von Hassan Ruhani zum Präsidenten wurde die Regimekritikerin im September vergangenen Jahres vorzeitig aus der Haft entlassen. Ihre Arbeit, hauptsächlich Verteidigung von Dissidenten, durfte sie jedoch in den letzten 12 Monaten nicht ausüben. (SDA)