Archiv für Juni 2015

US-Reporter steht wegen Spionage im Iran vor Gericht

Jason Rezaian

09.06.2015 – Berliner Morgenpost – Auch der zweite Verhandlungstag im Spionageprozess gegen den seit fast elf Monaten im Iran inhaftierten US-Reporter Jason Rezaian ist ohne ein klares Ergebnis zu Ende gegangen. Nach Medienberichten soll der Prozess erneut vertagt worden sein. Dem Iran-Korrespondenten der „Washington Post“ wird Spionage für die USA und Propaganda gegen das islamische Land vorgeworfen. Der vor knapp zwei Wochen begonnene Prozess findet hinter verschlossenen Türen im Revolutionsgericht statt.

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Iran: Sieben Häftlinge wurden hingerichtet, 45 steht die Hinrichtung unmittelbar bevor

08.06.2015 -NCRI – Eine weitere unmenschliche Schandtat: Die Henker des iranischen Regimes haben am 7. Juni im Adel-Abad-Gefängnis der Stadt Shiraz sieben Häftlinge erhängt. Sie waren zwei Tage zuvor in Einzelhaft verlegt worden.

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Islamisten im Iran wollen Frauen von Volleyball aussperren

09.06.2015 – Kleine Zeitung – Eine islamistische Gruppe im Iran will den von der Regierung geplanten Einlass von Frauen zu einem Volleyballspiel des Männer-Nationalteams verbieten. „Mit aller Kraft“ werde die „Volkshisbollah“, die Volkspartei Gottes, den Besuch der Frauen bei dem Länderspiel gegen die USA verhindern, heißt es in einer Erklärung am Dienstag auf dem Nachrichtenportal Parsine. „Gegebenenfalls auch mit Gewalt.“

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Irans Vietnam

Sa. 06. Juni 2015- Jungle World – von Thomas von der Osten-Sacken – Bis zu 15 000 Soldaten, iranische Soldaten und schiitische Milizionaere aus dem Irak und Afghanistan, will Teheran nun nach Syrien entsenden, um dort einerseits die Kuestenregion zu schuetzen, andererseits in Idlib eine Grossoffensive durchzufuehren.

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Iran damals und heute

© Atta Kenare/Getty Images

03. Juni 2015- theeuropea.de- von Sören Heim: Im Juni 2009 gingen in Iran Hunderttausende auf die Straße. Fast vergessen scheint dieser Protest, der bis heute anhält, jedoch im westlichen Kompromissstreben untergeht. Sechs Jahre ist es her.

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Laufen für die Menschenrechte im Iran

03. Juni 2015 – General Anzeiger Bonn – Von Rainer Schmidt – BEUEL. Etliche Minuten vor dem Start konnte Janine Langer von Amnesty International (AI) einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. Mehr als 115 Läufer hatten sich auf dem Beueler Rheinufer in die Starterliste eingetragen, um am Menschenrechtslauf teilzunehmen.

Amnesty International erzielt Teilnehmerrekord: Laufen für die Menschenrechte im Iran | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:
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Es gibt die unterschiedlichsten Volksläufe und es gibt viele Gründe, an einem Lauf teilzunehmen. Läufe kosten Startgebühr, dafür werden Zeiten gestoppt und Platzierungen ermittelt. Es gibt auch Charity-Veranstaltungen zugunsten eines wohltätigen Zweckes, bei dem zahlreiche Sportler teilnehmen und bei dem ein Sponsor für Leistungen Spenden bezahlt.

Fast nichts von alledem trifft auf die Läufe zu, die die AI-Gruppe Bonn zwei Mal im Jahr in Beuel auf der Rheinuferpromenade veranstaltet. Ohne Startgebühr zu entrichten und ohne dass Zeiten gestoppt werden gehen die Teilnehmer an den Start. Doch mit der Eintragung in die Starterliste erreichen sie eines: Sie unterstützen AI in deren Aktivitäten.

Amnesty International erzielt Teilnehmerrekord: Laufen für die Menschenrechte im Iran | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:
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Mit der Veranstaltung wollte sich Amnesty International für Religionsfreiheit im Iran und gegen die Diskriminierung der Bahai- Glaubensgemeinschaft in diesem Land einsetzen.

Iran ist das Ursprungsland der Bahai. Sie bilden zwar die größte religiöse Minderheit, sind jedoch seit jeher starken Verfolgungen ausgesetzt. Im August 2010 wurden sieben Mitglieder der Gemeinde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Dieses Urteil wurde 2011 bestätigt.

Die sieben Verurteilten sind führende Mitglieder eines Gremiums, das für die religiösen Angelegenheiten der Bahai und deren Verwaltung zuständig ist. Sie wurden für schuldig befunden, Spionage für Israel, Beleidigung religiöser Gefühle und Propaganda gegen das System begangen zu haben.

Laut AI sind sie gewaltlose politische Gefangene, die nur wegen der Inanspruchnahme ihres Rechts auf Religionsfreiheit inhaftiert wurden.

AI sammelt alle Eintragungen in die Petitionslisten, die am Start ausliegen, und reicht diese an die AI-Koordinationsgruppe Deutschland weiter. Alle Listen werden von dort an den Justizminister im Iran geschickt. Man möchte zeigen, dass das, was im Iran passiert, auch in Deutschland Aufmerksamkeit findet. Von früheren Aktionen konnten die AI-Vertreter „positive Entwicklungen“ vermelden.

Artikel vom 03.06.2015

Amnesty International erzielt Teilnehmerrekord: Laufen für die Menschenrechte im Iran | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:
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