Kopftuch im Iran und politisch korrektes Europa

Donnerstag, 24. Dezember 2020 – Von: Klaus Philippi-Deutsche Zeitung-  Wie es sich wohl anfühlen mag, in einem Land der Unfreiheit aufgewachsen zu sein und als junger Mensch irgendwo auf dem alten Kontinent eine neue Heimat zu suchen, weil es daheim im Nahen, Mittleren oder Fernen Osten nicht mehr zum Aushalten ist, kann man sich in der Europäischen Union heute kaum noch vorstellen.

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Iran: Menschenrechtlerin Sotudeh muss zurück ins Gefängnis

02.12.2020-ORF- Die iranische Menschenrechtlerin Nasrin Sotudeh muss nach Angaben ihres Ehemannes zurück ins Gefängnis. „Uns wurde heute mitgeteilt, dass Nasrin in die Frauenanstalt Gharchak zurück muss,“ teilte Resa Chandan heute über Twitter mit. Laut Chandan hat die Justiz die Anweisungen der Ärzte, die Sotudehs Hafturlaub um zwei Wochen verlängert hatten, ignoriert. „Iran: Menschenrechtlerin Sotudeh muss zurück ins Gefängnis“ weiterlesen

Große Sorge um Dr. Ahmadreza Djalali wegen drohender Hinrichtung im Iran – HRK-Präsident fordert Freilassung

Susanne Schilden Kommunikation
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

26.11.2020 – IDF- Amnesty International und Scholars at Risk berichten aktuell übereinstimmend, dass die Hinrichtung des seit April 2016 im Iran inhaftierten schwedisch-iranischen Wissenschaftlers Dr. Ahmadreza Djalali unmittelbar bevorsteht. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung setzt sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Peter-André Alt, abermals dafür ein, das Todesurteil gegen Dr. Dhjalali aufzuheben und ihn unverzüglich aus der Haft zu entlassen.

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Gefangenenaustausch in Iran – Australierin kommt frei

AP/Iranian State Television

Im Iran ist nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders IRIB die australische Islamwissenschaftlerin Kylie Moore-Gilbert freigelassen worden. Die Freilassung der seit 2018 Inhaftierten sei im Rahmen eines Gefangenenaustauschs erfolgt, für Moore-Gilbert kamen dem Bericht zufolge drei im Ausland festgehaltene Iraner frei.

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#Nicht_Hinrichten

Im September starb Navid Afkari im Iran. Im November 2019 wurden Hunderte Demonstranten erschossen. Ihr Tod und die vielen Hinrichtungen dürfen nicht hingenommen werden.

Von Ayeda Alavie – 24 November 2020,  Todesstrafen und Hinrichtungen gab es schon immer im Iran, aber seit der Islamischen Revolution vor 42 Jahren ist die Hinrichtung zu einem Instrument geworden, mit dem die Regierung Ordnung schaffen, erziehen und Angst verbreiten will. Von Gerechtigkeit kann hier nicht die Rede sein, auch wenn die islamische Justiz im Iran anderer Meinung ist und deren höchster Chef, Ebrahim Raisi, selbst sagt, dass er stolz auf brutale Strafen – wie etwa das Abhacken von Händen bei Diebstahl – sei.

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Iran lässt Christen auspeitschen

Die Islamische Republik Iran verhängte am Sonntag eine Strafe von 80 Peitschenhieben gegen Zaman Fadaee, einen iranischen Christen, weil er beim Abendmahl Wein getrunken hatte.


22 November, 2020 – Benjamin Weinthal, Jerusalem Post – Mena-Watch

Laut Artikel 18, einer Website für Religionsfreiheit, „erhielt Zaman Fadaee, der es vorzieht, Saheb genannt zu werden, 80 Peitschenhiebe“. „Das iranische Regime verurteilte Saheb zu einer sechsjährigen Haftstrafe in Teherans berüchtigtem Evin-Gefängnis, weil er Hausgottesdienste organisiert und das zionistische‘ Christentum gefördert“ habe, so Artikel 18.(…)

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