Dienstag, 15. Dezember 2015 – n-tv – Im Iran herrscht seit der islamischen Revolution eine strenge Kleiderordnung für Frauen. Sie müssen weite Kleidung tragen und ein Kopftuch, das das Haar komplett verdeckt. Doch viele Frauen halten sich nicht daran. Das hat Konsequenzen.
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Kleiderordnung im Iran – Kein Kopftuch? – Dann ist das Auto weg
Hinrichtung durch Enthaupten und Kreuzigung stoppen
2015-09-29 – Saudi-Arabien will einen 21-Jährigen köpfen und seine Leiche – ans Kreuz geschlagen – zur Schau stellen. Dabei hat das Land gerade eine Schlüsselposition im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen erhalten. Das ist grotesk, ja, fast schon zynisch.
Ehemann verbietet Ehefrau Teilnahme an der Asienmeisterschaft
14.09.2015 In Europa inzwischen undenkbar, im Iran traurige Tagesordnung: Irans Futsal-Nationalspielerin Nilufar Aradlan darf nicht zu den Asienmeisterschaften – ihr Mann verbietet es.
Die Lage der Flüchtlinge und Migranten
Einladung zum Vortrag und Diskussionsabend
Michael Genner – Asyl in Not
Sa. 19. September 2015
In unserer globalen Gesellschaft gibt es noch immer viele Menschen, die unter Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen leiden.
Aus Angst vor Bürgerkriegen, Armut, ethnischer, religiöser und politischer Unterdrückung und Verfolgung werden Millionen von Menschen gezwungen zu flüchten um sich und ihre Familie zu schützen.
Leben in Iran – Der Teufel trägt Krawatte
20.08.2015, Frankfurter Allgemine – von Amir Hassan Cheheltan: Hundehaltung verboten, Zusammenleben nur mit Trauschein, Rang 19 beim Alkoholkonsum: Wird sich Iran nach dem Atomabkommen in ein anderes Land verwandeln?
In diesen Tagen fragen manche Menschen im Westen, was Iran nach dem Atomvertrag wohl für ein Land sein wird. Die Antwort, die als Iraner man darauf geben kann, ist folgende: ein Iran ähnlich dem Iran zuvor, das heißt ein zielloser Iran, dessen Gegensätze sich von Tag zu Tag verschärfen. Ein Iran, das ständig mit der Frage konfrontiert ist: „Werde ich am Ende meiner eigenen Vergangenheit oder der Zukunft der anderen gleichen?“
Musik im Iran: Sündhafte Musik

Musikerinnen spielen bei einem Internationalen Musikfestival in Teheran im Februar. Foto: imago/Xinhua
10. 7. 2015-taz- Im Iran werden oft Kulturveranstaltungen verboten. Obwohl Präsident Rohani dies „für eine Missachtung der Rechte der Bürger“ hält.
„Ich werde keine Konzerte mehr im Iran geben, solange Kunst und Kultur als Geisel im Machtkampf zwischen den politischen Fraktionen benutzt werden und es keine klaren Richtlinien für kulturelle Veranstaltungen gibt“, sagt der international bekannte iranische Kamantschespieler Kayhan Kalhor.
Iran und die Bombe

© AP
30.06.2015, Frankfurter Allgemeine – von Dr. Volker Stanzel – Als vor zwölf Jahren die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm begannen, hatten die Europäer noch die Hoffnung, Teheran von der militärischen Nutzung der Kernenergie abhalten und ein atomares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten verhindern zu können. Was ist daraus geworden? Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist sich sicher. „Das Abkommen bereitet den Weg zur Bombe“, äußerte er im Blick auf die Rahmenvereinbarung vom 2. April dieses Jahres zur Lösung des iranischen Nuklearproblems.
Geschlechtertrennung im Iran – Frauen und Männer arbeiten separiert

Strikte Trennung bei der Arbeit(Foto: picture-alliance/ dpa)
Montag, 22. Juni 2015 – ntv – Beim iranischen Rundfunk sollen Frauen und Männer bald getrennt arbeiten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ILNA ist die Geschlechtertrennung aus religiösen Gründen in einigen Abteilungen schon durchgesetzt.
Es wird erwartet, dass die Vorschriften bald auch im Staatsfernsehen gelten. Für den ILNA-Bericht gibt es noch keine offizielle Bestätigung.
Steinigen, erhängen, erschießen. Warum Menschenrechte bei den Atomverhandlungen mit dem Iran nicht ausgeklammert werden dürfen
21. Juni 2015 – THE HUFFINGTON POST – Javad DABIRAN –
Wie hoch muss der Blutzoll für die Atomgespräche sein?
Über die Atomgespräche der P5+1 mit dem iranischen Regime, die mittlerweile seit fast zwei Jahren andauern und die am 30. Juni wieder einmal ein von den Verhandlungspartnern gesetztes Ultimatum zur Schaffung eines dauerhaften Abkommen zur Vermeidung des Baus von Kernwaffen durch Teheran erreichen, – Ergebnis ungewiss – kann man viel diskutieren.
Kolumne für Menschenrechte | Im Todestrakt wegen eines Facebook-Posts

Der Iraner Soheil Arabi mit Frau und Kind Foto: Privat
22. Juni 2015 – BILD – Von ANTJE SCHIPPMANN – Ein zum Himmel schreiender Skandal – über den bisher erschütterndes Schweigen herrscht …
Soheil Arabi (30), Fotograf und Vater einer fünfjährigen Tochter, wurde wegen eines Facebook-Posts im Iran zum Tode verurteilt. Im November 2013 verhafteten iranische Revolutionsgardisten ihn und seine Frau in der gemeinsamen Wohnung. Der Vorwurf: Er habe in einem Beitrag den Propheten beleidigt.