30.07.2016 Von Wieland Schneider (Die Presse) Der iranische Kurdenführer Mustafa Hijri warnt das Regime in Teheran vor weiteren Angriffen auf seine Kämpfer. Von Österreichs Behörden verlangt der Generalsekretär der PDKI, den Fall des in Wien ermordeten Kurdenführers Ghassemlou wieder aufzurollen und die Hintermänner im Iran zur Verantwortung zu ziehen.
Archiv für Menschenrechte
Windbüchler: Iran schüchtert mit erneuter Haftstrafe für Mohammadi alle MenschenrechtsverteidigerInnen ein

iranische Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi
Grüne: Vernichtendes iranisches Urteil darf von Bundesregierung nicht unkommentiert bleiben – APA – Wien (OTS) – „Das Urteil des Teheraner Revolutionsgerichts zu 16 Jahre Haft für die schwer kranke iranische Menschenrechtsverteidigerin und Journalistin Narges Mohammadi ist ein klarer Versuch, all diejenigen einzuschüchtern, die Irans Menschenrechtsverletzungen öffentlich machen“, zeigt sich Tanja Windbüchler, außenpolitische Sprecherin der Grünen, empört.
Aktivist zu Haftstrafe verurteilt

Amir Amirgholi
10. May 2016- Amnesty International – Der iranische Aktivist Amir Amirgholi wurde Anfang 2016 zu 19 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Verfahren dauerte knapp über eine Stunde, und die Anklagen standen im Zusammenhang mit seinem friedlichen Aktivismus. Er wird derzeit unter sehr schlechten Haftbedingungen im Evin-Gefängnis festgehalten und wartet auf den Gerichtstermin für sein Rechtsmittelverfahren.
Hohe Haftstrafen für vier iranische Journalisten
26. April 2016 -Teheran – Der Standard- Ein Revolutionsgericht in Teheran hat vier iranische Journalisten zu Haftstrafen zwischen fünf und zehn Jahren verurteilt. Die für reformorientierte Medien arbeitenden Reporter waren im November 2015 wegen angeblicher Propaganda gegen das Regime und Kontakten zu “ausländischen Regierungen” verhaftet worden. Der Anwalt der Männer hat die Haftstrafen bestätigt.
26. Jahrestag der Ermordung Kazem Rajavis durch das iranische Regime

Professor Kazem Rajavi
25. April 2016 – NWRI – Sonntag, der 24. April – das war der 26. Jahrestag der Ermordung von Professor Kazem Rajavi, einem bekannten Verteidiger der Menschenrechte im Iran und dem älteren Bruder von Massoud Rajavi, dem Leiter des iranischen Widerstands; er wurde von einer Terrorgruppe des Mullah-Regimes ermordet.
Im Alter von 56 Jahren war Prof. Kazem Rajavi sechsfacher Doktor – auf den Gebieten des Rechts, der Politologie und der Soziologie, von den Universitäten von Paris und Genf.
Iran lässt auch Minderjährige hinrichten
06. April 2016 -Kurier- Die Zahl der weltweiten Hinrichtungen hat 2015 mit mindestens 1.634 einen neuen Höchstwert erreicht: In keinem der vergangenen 25 Jahren wurden mehr Todesurteile vollstreckt, heißt es im jüngsten Jahresbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI). Bei Amnesty geht man allerdings davon aus, dass die tatsächliche Zahl der weltweiten Exekutionen noch deutlich höher liegt.
Schockierender Bericht: Massenhinrichtungen im Iran – auch Kinder und Frauen – Auspeitschungen, Blendungen, Amputationen, Folter
06. April 2016 -Netz Frauen- Im Iran finden jährlich Hunderte Hinrichtungen statt. 2015 sollen 977 Hinrichtungen statt gefunden haben. Auch zur Tatzeit minderjährige Straftäter werden hingerichtet. Grausame Körperstrafen wie Amputationen werden gerichtlich angeordnet und vollstreckt.
Iran: Keine Todesstrafe für Jugendliche!

2016-04-06 – Amnesty International – Vor mehr als 20 Jahren hat der Iran die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert, die die Todesstrafe für minderjährige Straftäterinnen und Straftäter verbietet. Doch in der Praxis verletzt das Land seine internationalen Verpflichtungen: In den Jahren von 2005 bis 2015 wurden im Iran mindestens 74 jugendliche Straftäterinnen und Straftäter hingerichtet. Nach UN-Angaben befanden sich 2014 mindestens 160 Personen im Todestrakt, die zum Tatzeitpunkt minderjährig waren.
Nach Verurteilung wegen Spionage: Iran lässt “Washington Post”-Korrespondenten frei
16.01.2016 – DW – Jason Rezaian war 2014 im Iran festgenommen und wegen Spionage verurteilt worden. Mit ihm wurden drei weitere Häftlinge mit doppelter Staatsbürgerschaft freigelassen, kurz vor der endgültigen Umsetzung des Atomabkommens.
Hinrichtung durch Enthaupten und Kreuzigung stoppen
2015-09-29 – Saudi-Arabien will einen 21-Jährigen köpfen und seine Leiche – ans Kreuz geschlagen – zur Schau stellen. Dabei hat das Land gerade eine Schlüsselposition im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen erhalten. Das ist grotesk, ja, fast schon zynisch.