21.Oktober 2020-Iran Journal- Eine ohne Kopftuch Fahrrad fahrende Frau hat in der Stadt Najafabad im Zentrum des Iran für Tumult gesorgt. Die Radfahrerin sei festgenommen worden, erklärte der örtliche Verwaltungspräsident Modjtaba Raie am Dienstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Ihr würden „Normbruch und Respektlosigkeit gegenüber den islamischen Kleidervorschriften“ vorgeworfen. Am Dienstag fand in der ultrakonservativen Stadt zudem eine Protestaktion gegen die Radlerin statt.
Iranerin bricht Tabu in ultrakonservativer Kleinstadt
Deutschland und 46 andere Staaten prangern Unterdrückung im Iran an
25.09.2020-epd- Genf (epd). Deutschland und 46 andere Staaten haben vor dem UN-Menschenrechtsrat Folter, Unterdrückung und Gewalt gegen Oppositionelle im Iran verurteilt. Die andauernden Menschenrechtsverletzungen im Iran seien sehr besorgniserregend, sagte der deutsche Botschafter bei den UN, Michael Freiherr von Ungern-Sternberg, am Freitag in Genf.
Iran: Menschenrechtsanwältin Sotudeh in Lebensgefahr
25.09.2020-ORF-Die inhaftierte iranische Frauenrechtlerin Nasrin Sotudeh befindet sich seit 46 Tagen im Hungerstreik. Trotz ihres prekären Gesundheitszustands erhalte sie keine medizinische Behandlung, ihr Leben sei in Gefahr, berichtete die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute unter Berufung auf das direkte Umfeld der prominentesten politischen Gefangenen im Iran. Weiterlesen
Iranische Frauenrechtlerin im Krankenhaus
21.09.2020-WELT- Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh protestiert seit August mit einem Hungerstreik gegen das iranische Regime. Nun hat sich ihr Zustand drastisch verschlechtert.
Der Gesundheitszustand der inhaftierten iranischen Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh hat sich dramatisch verschlechtert. Am Wochenende teilte ihr Ehemann Reza Khandan auf Twitter mit, sie sei mit Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Weiterlesen
Mullahs wollen drei Teenagern die Finger abschneiden
Teheran – Mit Gerechtigkeit hat dieses Urteil nichts zu tun!

Ein Verdächtiger wird im Jahr 2013 im Iran an eine Maschine zur Hand-Verstümmelung geführt
18.09.2020 – Der Iran will drei Teenager verstümmeln lassen, die des Diebstahls und Raubes beschuldigt werden. Die bestialische Strafe: Den derzeit Inhaftierten sollen jeweils vier Finger ihrer rechten Hand abgesägt werden.
Es lebe der unabhängige Kampf der Zuckerrohrarbeiter von Haft Tappeh im Iran am 50. Tag ihres Streiks!
Kommunistische Partei der Türkei-Marxist-Leninist, August 2020
Die heutige Welt erlebt eine neue Zunahme des Widerstands und des Kampfes der Arbeiter und anderer Arbeiter gegen das kapitalistische System, das ihre Existenz bedroht. Widerstand und Kampf nehmen überall zu und beschleunigen sich auf allen Kontinenten. Weiterlesen
Erdbeben der Stärke 5,1 erschüttert Iran
07.05.2020- ORF- Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat in der Nacht auf heute Teheran und östlich davon gelegene Städte erschüttert. Das Epizentrum lag laut Staatsfernsehen in der Stadt Damavand, rund 70 Kilometer östlich von Teheran. Betroffen war auch die Provinz Masandaran im Norden des Landes. Informationen über mögliche Opfer oder das Ausmaß von Schäden gab es nach Angaben des Fernsehens zunächst nicht. Weiterlesen
Dr. Ahmadreza Djalali befindet sich wieder in Todesgefahr
Der in Schweden ansässige iranische Arzt und Wissenschaftler Dr. Ahmadreza Djalali wurde im April 2016 während eines Kongressbesuches im Iran festgenommen. Er verbrachte zunächst drei Monate in Einzelhaft und ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand. Er wurde während dieser Zeit gefoltert und unter Druck gesetzt, ein „Geständnis“ darüber abzulegen, dass er ein Spion für den Geheimdienst Mossad sei. Laut Informationen von Amnesty International habe man ihm gedroht, ihn hinzurichten und seine in Schweden lebenden Kinder sowie seine im Iran lebende Mutter zu töten. Weiterlesen
NASRIN SOTOUDEH IM HUNGERSTREIK
Im Iran befinden sich hunderte Menschen zu Unrecht im Gefängnis. Viele von ihnen sind gewaltlose politische Gefangene, die nur in Haft sind, weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen haben.
Zugleich ist der Iran von der Corona-Krise besonders schwer getroffen. Die hygienischen Zustände in den Gefängnissen sind miserabel. Es werden nur wenige Vorkehrungen getroffen, um die Verbreitung der Krankheit innerhalb der Haftanstalten zu verhindern.
Iranische Experten befürchten wegen Untätigkeit der Regierung 3,5 Millionen Tote
17.03.2020- DW – Der Iran ist neben China und Italien am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Fehlende internationale Hilfe und widersprüchliche Maßnahmen könnten zu einer Katastrophe führen.